Warum nehme ich trotz Kaloriendefizit zu und was du dagegen tun kannst
Du hältst dich eisern an dein Kaloriendefizit, aber die Waage klettert trotzdem nach oben? Wenn dir dieses frustrierende Gefühl bekannt vorkommt, ist das ein klares Zeichen: Dein Körper ist weitaus komplexer als eine simple Rechenaufgabe.
Die schnelle Antwort vorweg: Meistens liegt es gar nicht an einem Fehler deinerseits. Vielmehr ist es oft eine Mischung aus ungenauem Kalorien-Tracking, Wassereinlagerungen, Muskelaufbau und hormonellen Anpassungen.
Das Rätsel auf der Waage verstehen

Stell dir die Szene vor: Du zählst penibel deine Kalorien, isst bewusster als je zuvor, und trotzdem bewegt sich die Zahl auf der Waage in die völlig falsche Richtung. Wenn du dich darin wiedererkennst, bist du definitiv nicht allein. Unzählige Menschen erleben genau diesen Moment der Verwirrung und fragen sich: „Warum nehme ich trotz Kaloriendefizit zu?“
Dein Körper ist eben kein Taschenrechner, sondern ein cleveres biologisches System, das sich permanent an neue Bedingungen anpasst. Eine Gewichtszunahme kann viele logische Erklärungen haben, die oft rein gar nichts mit einer Zunahme von Körperfett zu tun haben.
Bevor wir tief in die Materie eintauchen, gibt diese Tabelle einen schnellen Überblick über die häufigsten Ursachen, die wir im Artikel genauer beleuchten werden.
Schnellübersicht der häufigsten Ursachen
| Mögliche Ursache | Kurze Erklärung | Erste Lösungsschritte |
|---|---|---|
| Messfehler und Ungenauigkeiten | Versteckte Kalorien, falsche Portionsgrößen oder ungenaues Tracking führen zu einer höheren Kalorienaufnahme als gedacht. | Portionsgrößen abwiegen, Nährwertangaben genau prüfen, auch „Kleinigkeiten“ wie Öle oder Getränke tracken. |
| Wassereinlagerungen | Salzhaltige Ernährung, Stress (Cortisol), hormonelle Zyklen oder intensives Training binden Wasser im Körper. | Salzkonsum reduzieren, ausreichend trinken, Stressmanagement-Techniken anwenden, Geduld haben. |
| Muskelaufbau | Besonders bei Trainingsanfängern kann der Aufbau von Muskelmasse (die dichter ist als Fett) zu einer Gewichtszunahme führen. | Fokus auf Körpermaße (Umfänge) und Fotos legen statt nur auf die Waage. Weiter trainieren! |
| Hormonelle und metabolische Anpassungen | Der Stoffwechsel verlangsamt sich als Reaktion auf die Diät, oder Hormone wie Schilddrüsenhormone oder Cortisol sind im Ungleichgewicht. | Professionelle Diagnostik (z. B. durch einen Selbsttest) in Erwägung ziehen, auf ausreichend Schlaf und Erholung achten. |
Diese vier Punkte sind oft die Hauptverdächtigen, wenn die Waage streikt. Lass uns nun genauer ansehen, was dahintersteckt.
Was wirklich hinter der Zahl steckt
Das Phänomen ist weiter verbreitet, als man denkt. Laut dem Robert Koch-Institut stieg die Adipositasprävalenz in Deutschland zwischen 2003 und 2023 von 12,2 % auf 19,7 %. Eine umfassende Studie der Duke University hat gezeigt, dass die Kalorienaufnahme eine etwa zehnmal so wichtige Rolle für die Übergewichtskrise spielt wie der Energieverbrauch durch Bewegung. Mehr dazu findest du in den aktuellen Statistiken zu Übergewicht auf marcusknispel.com.
Doch oft sind es gar nicht die offensichtlichen Kalorienbomben, sondern unsichtbare Faktoren, die das Ergebnis auf der Waage sabotieren. Bevor du also frustriert das Handtuch wirfst, lass uns die häufigsten Gründe gemeinsam aufdecken.
Dein Körper ist keine Maschine, die stur nach der Formel „Kalorien rein vs. Kalorien raus“ funktioniert. Er ist ein dynamisches Ökosystem, das auf Training, Stress, Hormone und sogar die Zusammensetzung deiner Nahrung reagiert.
Dieser Artikel hilft dir, die wahren Ursachen zu verstehen. Wir zeigen dir, welche wirksamen Lösungen es gibt, um das Rätsel auf deiner Waage endlich zu lösen und deine Gesundheitsziele zu erreichen.
Die häufigsten Fehler beim Kalorien-Tracking aufdecken
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Die simple Formel „Kalorien rein vs. Kalorien raus“ klingt auf dem Papier kinderleicht. In der Praxis aber steckt der Teufel oft im Detail – und genau hier scheitern viele, ohne es überhaupt zu merken. Die häufigste Antwort auf die frustrierende Frage „Warum nehme ich trotz Kaloriendefizit zu?“ ist brutal ehrlich: Weil das vermeintliche Defizit in der Realität gar nicht existiert.
Im Alltag lauern einfach zu viele kleine Fallen, die deine sorgfältige Planung untergraben. Diese unscheinbaren Fehler summieren sich schnell und machen am Ende den Unterschied zwischen Erfolg und Stillstand aus.
Versteckte Kalorien: Die wahren Saboteure
Denkst du beim Zählen nur an deine Hauptmahlzeiten? Dann übersiehst du wahrscheinlich die größten Kalorienbomben. Die wahren Übeltäter, die deine Waage stagnieren lassen, sind oft die unscheinbaren Extras.
- Öle und Fette: Mal ehrlich, wer wiegt den Schuss Olivenöl zum Anbraten oder im Salatdressing schon ab? Ein Esslöffel hat locker über 100 Kalorien. Gesunde Fette sind wichtig, keine Frage, aber ihre Energiedichte wird massiv unterschätzt.
- Soßen und Dips: Ketchup, Mayo oder das fertige Joghurt-Dressing – sie alle enthalten oft versteckten Zucker und Fett. Ein Klecks hier, ein Löffel da, und schon ist das Defizit dahin.
- Flüssige Kalorien: Der Schuss Milch im Kaffee, der „gesunde“ Orangensaft am Morgen oder das Glas Wein zum Entspannen am Abend. All das zählt, wird aber in der Hektik des Alltags blitzschnell vergessen.
Diese kleinen Posten können dein Defizit im Alleingang zunichtemachen. Ohne sie präzise zu erfassen, kämpfst du im Grunde gegen eine unsichtbare Wand.
Auch die Essenshäufigkeit spielt eine Rolle. Wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) erklärt, schaffen viele kleine Mahlzeiten und Snacks einfach mehr Gelegenheiten, das tägliche Kalorienbudget zu sprengen – vor allem bei energiedichten Lebensmitteln. Studien zeigen tatsächlich einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Mahlzeiten und Übergewicht, wenn man fehlerhafte Selbstangaben herausrechnet. Mehr dazu findest du in den Fachinformationen der DGE zur Essenshäufigkeit.
Die Macht der Portionsgröße
Ein weiterer kritischer Punkt ist das Schätzen. Unser Augenmaß ist leider notorisch unzuverlässig, besonders bei Lebensmitteln mit hoher Kaloriendichte wie Nüssen, Käse oder Nussmus.
Ein gehäufter Esslöffel Erdnussbutter kann locker doppelt so viele Kalorien haben wie ein sauber abgestrichener. Das sind schnell 100 zusätzliche Kalorien, die in keiner App auftauchen.
Der einzige Weg zu echter Genauigkeit ist eine simple Küchenwaage. Wiege alles ab, was du isst – zumindest für eine Weile. Das schult dein Auge ungemein und gibt dir ein realistisches Gefühl für Mengen. Nur so stellst du sicher, dass dein Kaloriendefizit nicht nur eine theoretische Zahl auf dem Papier bleibt.
Die genaue Berechnung deines Bedarfs ist natürlich der erste Schritt. In unserem Ratgeber erfährst du, wie du mit unserem kcal-Bedarf-Rechner deine Basis ermittelst. Von dort aus kannst du ein realistisches Defizit festlegen und es dann mit präzisem Tracking zum Erfolg führen.
Dein Körper im Umbau: Wenn die Waage nicht die ganze Wahrheit erzählt

Wenn du deine Ernährung umstellst und vielleicht sogar mit Krafttraining anfängst, passiert etwas Großartiges in deinem Körper. Du startest einen beeindruckenden Umbauprozess – doch genau dieser positive Wandel kann auf der Waage erstmal für Verwirrung stiften. Denn du baust wertvolle Muskelmasse auf und verlierst gleichzeitig Körperfett. Ein riesiger Erfolg für deine Gesundheit und deine Figur!
Das Problem? Deine Waage kann diesen Fortschritt nicht abbilden. Sie spuckt nur eine einzige, oft irreführende Zahl aus.
Warum Muskeln schwerer sind als Fett
Ein ganz klassischer Grund, warum du trotz Kaloriendefizit plötzlich mehr wiegst, ist der Aufbau von Muskulatur. Stell dir einfach mal ein Kilo Muskeln neben ein Kilo Fett. Das Gewicht ist identisch, klar, aber das Volumen ist ein völlig anderes.
- Muskelmasse ist kompakt, fest und hat eine hohe Dichte. Sie nimmt deutlich weniger Platz in deinem Körper ein.
- Fettgewebe hingegen ist viel lockerer, weicher und braucht mehr Raum.
Wenn du also Fett ab- und Muskeln aufbaust, wirst du straffer, deine Kleidung sitzt plötzlich lockerer und deine Körperform verändert sich sichtbar zum Positiven. Die Waage aber kann stagnieren oder sogar ein wenig nach oben klettern, weil du dichtere Masse aufbaust. Das ist ein Grund zu feiern, nicht zur Sorge!
Tatsächlich ist dieses Phänomen weit verbreitet: Viele Menschen, die bewusster essen und mehr Sport treiben, wundern sich über eine leichte Gewichtszunahme. Die Stiftung Gesundheitswissen bestätigt: Mehr Muskelmasse kurbelt deinen Grundumsatz an und verbrennt dauerhaft mehr Energie – sogar, wenn du entspannt auf dem Sofa liegst.
Der Einfluss von Wassereinlagerungen
Ein anderer Spieler, der das Gewicht kurzfristig durcheinanderwirbelt, ist Wasser. Dein Körpergewicht kann allein durch Wassereinlagerungen von einem Tag auf den anderen um ein bis zwei Kilogramm schwanken. Ganz ohne, dass du auch nur ein Gramm Fett zugenommen hast.
Wassereinlagerungen sind temporäre Schwankungen, kein echter Fettzuwachs. Sie zeigen nur, dass dein Körper auf verschiedene Reize reagiert.
Mehrere Faktoren können deinen Körper dazu bringen, vorübergehend mehr Wasser zu speichern:
- Intensives Training: Nach einer harten Sporteinheit lagert dein Körper Wasser ein, um die beanspruchten Muskeln zu reparieren und mit Nährstoffen zu versorgen. Das ist ein ganz normaler Teil des Regenerationsprozesses.
- Stress: Ein hoher Cortisolspiegel kann den Körper veranlassen, Wasser zurückzuhalten.
- Hormonelle Schwankungen: Gerade Frauen kennen das nur zu gut. Im Laufe des Zyklus kann sich das Gewicht durch Wassereinlagerungen spürbar verändern.
Diese Schwankungen sind absolut normal und kein Grund zur Panik. Anstatt dich also täglich zu wiegen und verrückt zu machen, greif lieber zum Maßband. Miss deinen Fortschritt, mach Vorher-Nachher-Fotos oder achte darauf, wie deine Lieblingsjeans sitzt. Diese Methoden erzählen dir die wahre Geschichte deines Erfolgs.
Wenn dein Stoffwechsel auf die Bremse tritt
Dein Stoffwechsel ist kein starrer Motor, sondern ein unglaublich cleveres und anpassungsfähiges System. Er reagiert auf das, was du ihm gibst – oder eben nicht gibst. Fährst du über längere Zeit mit einem deutlichen Kaloriendefizit, schaltet dein Körper in eine Art „Sparmodus“, um seine wertvollen Energiereserven zu sichern.
Dieses Phänomen ist auch in der Wissenschaft bekannt: adaptive Thermogenese. Stell es dir wie die Heizung in einem Smart Home vor. Wenn draußen die Ressourcen knapp werden (weniger Energie durch Nahrung), dreht das System die Heizung (deinen Stoffwechsel) herunter. Clever, oder?
Der Körper im Überlebensmodus
Dieser Schutzmechanismus ist ein Relikt aus Zeiten, in denen Nahrung oft Mangelware war. Dein Körper weiß ja nicht, dass du freiwillig eine Diät machst. Für ihn signalisiert das Kaloriendefizit eine drohende Hungersnot – und er reagiert entsprechend, indem er effizienter wird und versucht, mit weniger Kalorien auszukommen.
Das hat ganz konkrete Folgen für dich:
- Dein Grundumsatz sinkt: Die Energiemenge, die dein Körper in absoluter Ruhe verbrennt, geht nach unten. Plötzlich ist das ursprünglich berechnete Kaloriendefizit nicht mehr groß genug, um weiter abzunehmen. Die Waage stagniert.
- Der Jo-Jo-Effekt wird vorprogrammiert: Wenn du nach einer solchen Crash-Diät wieder normal isst, trifft die gewohnte Kalorienmenge auf einen gedrosselten Stoffwechsel. Das Ergebnis? Eine schnelle Gewichtszunahme, die oft über das Ausgangsgewicht hinausgeht.
Besonders tückisch ist der Muskelabbau. Bei einem zu aggressiven Kaloriendefizit, vor allem ohne ausreichend Protein und Krafttraining, bedient sich der Körper nicht nur am Fett, sondern baut auch wertvolle Muskelmasse ab. Und da Muskeln selbst im Ruhezustand ordentlich Kalorien verbrennen, sinkt dein Grundumsatz dadurch noch weiter.
So aktivierst du deinen Stoffwechsel wieder
Die gute Nachricht ist: Du bist diesem Prozess nicht hilflos ausgeliefert. Du kannst deinem Körper ganz gezielt signalisieren, dass keine Gefahr droht und er den Sparmodus wieder verlassen kann. Wenn du genauer wissen willst, woran du einen trägen Stoffwechsel erkennst, schau mal in unseren Artikel über die Symptome eines langsamen Stoffwechsels und was du dagegen tun kannst.
Dein Ziel sollte es sein, deinen Stoffwechsel nicht auszutricksen, sondern mit ihm zusammenzuarbeiten. Gib ihm die richtigen Signale, damit er wieder auf Hochtouren läuft.
Hier sind ein paar bewährte Strategien, um deinen Stoffwechsel wieder in Schwung zu bringen:
- Gezieltes Krafttraining: Bau Muskulatur auf. Sie ist dein wichtigster Verbrennungsmotor und erhöht deinen Grundumsatz nachhaltig.
- Proteinreiche Ernährung: Protein sättigt nicht nur extrem gut, sondern schützt auch deine Muskeln vor dem Abbau während einer Diät.
- Strategische Diätpausen (Refeeds): Lege bewusst Tage oder sogar eine ganze Woche ein, in der du deine Kalorien wieder erhöhst. Das signalisiert deinem Körper, dass die „Hungersnot“ vorbei ist, und kann den Stoffwechsel wieder normalisieren.
Hormone als heimliche Gegenspieler beim Abnehmen
Manchmal liegt die Antwort auf die Frage „Warum nehme ich trotz Kaloriendefizit zu?“ nicht auf dem Teller oder im Fitnessstudio, sondern tiefer in deinem Körper. Dein Hormonhaushalt ist quasi der heimliche Regisseur deines Stoffwechsels. Er hat einen gewaltigen Einfluss darauf, ob du ab- oder zunimmst.
Sind bestimmte Hormone aus dem Takt geraten, können sie deine besten Bemühungen einfach ausbremsen. Stell dir das Ganze wie ein fein abgestimmtes Orchester vor: Solange alle Instrumente im Einklang spielen, klingt die Melodie harmonisch. Gerät aber nur ein Instrument aus dem Rhythmus, klingt alles schief.
Diese Infografik verdeutlicht, wie sich eine lange Diätphase auf deinen Stoffwechsel auswirken kann.

Wie du siehst, zwingt eine lange Diät den Stoffwechsel oft in einen Sparmodus (Schildkröte), während ein unbelasteter Stoffwechsel auf Hochtouren laufen kann (Rakete). Das ist eine ganz natürliche Schutzreaktion deines Körpers.
Die wichtigsten hormonellen Störfaktoren
Drei Hormone spielen beim Abnehmen eine besonders kritische Rolle. Schon wenn nur eines davon aus dem Gleichgewicht ist, kann dein Fortschritt komplett blockiert werden.
- Schilddrüsenhormone (T3/T4): Sie sind das Gaspedal deines Stoffwechsels. Eine unerkannte Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) bremst deinen Grundumsatz massiv aus. Typische Anzeichen: Du fühlst dich ständig müde, frierst leicht und nimmst zu, obwohl du kaum etwas isst.
- Cortisol: Das Stresshormon ist eigentlich ein Überlebenskünstler. Doch bei chronischem Stress ist der Cortisolspiegel dauerhaft erhöht. Das fördert die Fetteinlagerung – besonders am Bauch – und löst Heißhunger auf Zucker und Fett aus.
- Insulin: Dieses Hormon regelt deinen Blutzuckerspiegel. Bei einer Insulinresistenz reagieren deine Zellen aber nicht mehr richtig darauf. Dein Körper schüttet immer mehr Insulin aus, was die Fettverbrennung blockiert und die Fetteinlagerung antreibt.
Wenn dein Körper hormonell im Stressmodus ist, hat die Fettspeicherung Priorität vor dem Fettabbau. Er versucht, sich für schlechte Zeiten zu wappnen – selbst wenn du ein Kaloriendefizit einhältst.
Wenn du vermutest, dass deine Hormone aus dem Takt geraten sind, ist es Zeit, genauer hinzusehen. In unserem Ratgeber findest du 7 effektive Tipps zur Hormonbalance, die dir erste wertvolle Anhaltspunkte liefern.
Welcher Test passt zu meinen Symptomen?
Diese Übersicht hilft dir, die wahren Ursachen deiner Gewichtsprobleme zu finden und zu verstehen, welcher Test für dich sinnvoll sein könnte.
| Typische Anzeichen und Symptome | Mögliche Ursache | Passender Test von mybody-x |
|---|---|---|
| Ständige Müdigkeit, Frieren, Haarausfall, Gewichtszunahme | Schilddrüsenunterfunktion | Schilddrüsen Test |
| Bauchfett, Heißhunger, Schlafstörungen, innere Unruhe | Chronisch erhöhter Cortisolspiegel | Stress & Schlaf Test |
| Ständiger Hunger, Energiecrashs nach dem Essen, Gewichtszunahme trotz gesunder Ernährung | Insulinresistenz | Blutzucker Test |
| Verdauungsprobleme, Blähbauch, Hautprobleme, Stimmungsschwankungen | Dysbalance im Darmmikrobiom | Darmgesundheits Test |
| Gefühl, dass bestimmte Lebensmittel nicht vertragen werden, unklare Gewichtszunahme | Veranlagung, wie der Körper Fette und Kohlenhydrate verarbeitet | DNA Stoffwechsel Test |
Mit dem richtigen Test erhältst du endlich Klarheit statt Frust.
Wann du genauer hinschauen solltest
Wenn du trotz aller Bemühungen einfach nicht abnimmst, dich ständig erschöpft fühlst oder andere unerklärliche Symptome hast, ist eine gezielte Analyse der nächste logische Schritt. Standard-Diäten greifen hier zu kurz, weil sie die eigentliche biologische Ursache komplett ignorieren.
Moderne Analysen, wie mybody-x sie anbietet, können hier endlich für Klarheit sorgen. Ein einfacher Test von zu Hause aus kann dir präzise aufzeigen, wo das Problem wirklich liegt:
- Hormontests überprüfen gezielt den Spiegel von Schilddrüsenhormonen oder Cortisol.
- Mikrobiomanalysen geben Aufschluss über deine Darmgesundheit, die eng mit deinem Hormonhaushalt und Stoffwechsel verknüpft ist.
- DNA-Stoffwechseltests zeigen dir deine genetische Veranlagung und wie dein Körper Fette und Kohlenhydrate grundsätzlich verarbeitet.
Mit diesem Wissen bekommst du endlich die Kontrolle zurück. Anstatt im Dunkeln zu tappen, kannst du gezielt an den richtigen Stellschrauben drehen und deinen Körper dabei unterstützen, wieder ins Gleichgewicht zu finden.
Dein persönlicher Plan für nachhaltigen Erfolg
Nachdem wir all die möglichen Ursachen durchgegangen sind, wird eines klar: Standard-Diäten scheitern oft, weil sie deine einzigartige Biologie komplett ignorieren. Der wahre Schlüssel zu dauerhaftem Erfolg liegt darin, deinen Körper endlich zu verstehen, statt nur blind Kalorien zu zählen und dich zu fragen: „Warum nehme ich trotz Kaloriendefizit zu?“
Es ist Zeit für einen konkreten, persönlichen Plan. Statt weiter im Dunkeln zu tappen, kannst du gezielt handeln und herausfinden, was dein Körper wirklich braucht, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Verstehen statt Raten
Der erste und wichtigste Schritt ist, präzise Daten über deinen Körper zu sammeln. Nur so findest du die wahren Ursachen und kannst deine Ernährung und deinen Lebensstil endlich passgenau justieren. Evidenzbasierte Analysen geben dir die Kontrolle zurück und lassen dich fundierte Entscheidungen treffen.
Anstatt deinen Körper zu bekämpfen, lerne, mit ihm zusammenzuarbeiten. Gib ihm genau das, was er benötigt, und er wird aufhören, sich gegen deine Ziele zu wehren.
Mit modernen Tests kannst du die verborgenen Gründe für deine Gewichtsprobleme aufdecken:
- DNA-Stoffwechseltest: Ein solcher Test von mybody-x kann dir zum Beispiel verraten, ob dein Körper genetisch bedingt eher Kohlenhydrate oder Fette besser verstoffwechselt. So erfährst du, welcher Makronährstoff-Mix für dich persönlich optimal ist.
- Mikrobiom-Analyse: Deine Darmgesundheit hat einen riesigen Einfluss auf dein Gewicht und deine Hormone. Eine Analyse gibt dir Aufschluss darüber, wie du dein Mikrobiom gezielt mit der richtigen Ernährung unterstützen kannst.
Dieses Wissen ist die Basis, um endlich nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Es erlaubt dir, auf die Signale deines Körpers zu hören und ihn nicht länger durch pauschale Diätregeln zu stressen.
Mit einem maßgeschneiderten Ansatz, der auf deiner individuellen Biologie basiert, legst du den Grundstein für eine langfristige Veränderung. In unserem Ratgeber zeigen wir dir, wie gesundes Abnehmen langfristig gelingt, indem du die richtigen Strategien für deinen Körper wählst. So erreichst du deine Ziele, ohne ständig gegen deinen eigenen Stoffwechsel kämpfen zu müssen.
Noch Fragen? Hier kommen die Antworten.
Nach all den Infos zu Stoffwechsel, Hormonen und Messfehlern bleiben oft noch ganz konkrete Fragen im Raum stehen. Kein Problem – hier habe ich die häufigsten für dich zusammengefasst, damit du genau weißt, was als Nächstes zu tun ist.
Wie lange ist „normal“, bevor ich mir Sorgen machen sollte?
Gewichtsschwankungen von ein, zwei Kilo sind innerhalb einer Woche völlig normal und meist nur Wasser. Wenn die Waage aber über drei bis vier Wochen einfach nicht nach unten will oder sogar steigt, obwohl du dein Tracking ehrlich geprüft hast, dann ist es an der Zeit, genauer hinzusehen. Das ist der Punkt, an dem du über tiefere Ursachen wie Hormone oder Stoffwechselanpassungen nachdenken solltest.
Kann Stress mich wirklich zunehmen lassen?
Ja, absolut. Und zwar ganz direkt. Chronischer Stress flutet deinen Körper mit dem Hormon Cortisol. Das sorgt nicht nur für fiese Wassereinlagerungen, sondern steigert auch deinen Heißhunger auf Süßes und Fettiges und fördert gezielt die Fetteinlagerung am Bauch. Dein Körper schaltet in eine Art Überlebensmodus, in dem Fettabbau erstmal keine Priorität mehr hat.
Geduld ist dein wichtigster Verbündeter. Echter Fettverlust ist ein langsamer Prozess, der von kurzfristigen Schwankungen auf der Waage überdeckt werden kann. Konzentriere dich auf den langfristigen Trend und nicht auf die tägliche Zahl.
Sollte ich einfach noch weniger essen?
Das ist fast immer der falsche Weg und macht das Problem oft nur schlimmer. Ein zu krasses Kaloriendefizit schreit für deinen Körper „Hungersnot!“. Seine Reaktion? Er fährt den Stoffwechsel noch weiter runter (adaptive Thermogenese) und fängt an, wertvolle Muskelmasse zu opfern. Ein moderates Defizit, kombiniert mit genug Protein und Krafttraining, ist der deutlich klügere und nachhaltigere Ansatz.
Wenn du das Rätselraten beenden und endlich verstehen möchtest, was dein Körper wirklich braucht, sind präzise Daten der Schlüssel.
Die modernen Gesundheitsanalysen von mybody-x.com geben dir Aufschluss über deine individuelle Genetik, deinen Hormonstatus oder deine Darmgesundheit. Finde heraus, was hinter deiner Gewichtszunahme steckt, und erhalte einen personalisierten Plan für nachhaltigen Erfolg.
Entdecke jetzt die passenden Tests für dich auf mybody-x.com














































































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