Histaminintoleranz testen: Dein Weg zu mehr Klarheit und Wohlbefinden
Fühlst Du Dich nach dem Essen oft einfach nur unwohl, ohne genau zu wissen, warum? Wenn Du eine Histaminintoleranz testen willst, fängt alles mit einer genauen Beobachtung Deines Körpers an. Plötzliche Kopfschmerzen, rote Flecken auf der Haut oder Verdauungsprobleme direkt nach bestimmten Mahlzeiten – das sind oft die ersten Puzzleteile, die Dich auf die richtige Spur bringen.
Die ersten Anzeichen einer Histaminintoleranz erkennen
Der Verdacht auf eine Unverträglichkeit kann einen ganz schön verunsichern. Gerade weil die Symptome so diffus und vielfältig wirken, ist man oft ratlos. Mal ist es die Haut, die plötzlich juckt, mal Herzklopfen nach einem Glas Rotwein oder einem Stück alten Käse. Das alles ist keine Einbildung – es können klare Signale Deines Körpers sein, dass etwas nicht stimmt.
Das Tückische an Histamin ist, dass es in unzähligen Lebensmitteln steckt, die wir gerne und regelmäßig essen. Die Salami auf der Pizza, Sauerkraut als Beilage, Tomaten, Spinat – die Liste der möglichen Übeltäter ist lang und manchmal echt überraschend.
Mehr als nur ein bisschen Bauchgrummeln
Die Symptome einer Histaminintoleranz sind ein wahres Chamäleon und gehen weit über den Magen-Darm-Trakt hinaus. Viele denken zuerst an Verdauungsprobleme, aber die Reaktionen können sich im ganzen Körper zeigen:
- Haut: Plötzliche Rötungen im Gesicht (Flush), starker Juckreiz, Nesselsucht oder sogar eine Verschlimmerung von Ekzemen.
- Herz-Kreislauf-System: Herzrasen oder -stolpern, Schwindelgefühle oder ein plötzlicher, unerklärlicher Blutdruckabfall.
- Nervensystem: Heftige Kopfschmerzen, die sich bis zur Migräne steigern, Benommenheit oder eine bleierne Müdigkeit nach dem Essen.
- Atemwege: Eine laufende oder verstopfte Nase, Niesanfälle oder das Gefühl, schlechter Luft zu bekommen.
Man geht davon aus, dass etwa 1 bis 3 % der Menschen in Deutschland von einer Histaminintoleranz betroffen sind, wobei Frauen mittleren Alters überdurchschnittlich oft darunter leiden. Typischerweise treten die Beschwerden wenige Minuten bis einige Stunden nach dem Essen auf. Mehr zu den Hintergründen dieser Statistik findest Du beim RKI.
Dein wichtigstes Werkzeug: Das Symptomtagebuch
Der erste und entscheidende Schritt zu mehr Klarheit ist die Selbstbeobachtung. Ein einfaches Ernährungstagebuch ist hier Gold wert. Es hilft Dir, Muster zu erkennen und Zusammenhänge zwischen bestimmten Lebensmitteln und Deinem Befinden herzustellen.
Um Dir den Einstieg zu erleichtern, haben wir eine Tabelle erstellt. Sie verbindet häufige Symptome mit typischen histaminreichen Lebensmitteln und kann Dir als Spickzettel für Dein eigenes Tagebuch dienen.
| Typische Symptome und mögliche Auslöser im Überblick | | :--- | :--- | :--- | | Symptom-Bereich | Beispiele für Symptome | Mögliche Lebensmittel-Auslöser | | Haut | Juckreiz, Rötungen (Flush), Nesselsucht | Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Tomaten, Meeresfrüchte | | Verdauung | Blähungen, Durchfall, Bauchkrämpfe | Sauerkraut, geräuchertes Fleisch, reifer Käse, Hefe | | Nervensystem | Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Müdigkeit | Rotwein, Schokolade, Avocado, Nüsse | | Herz & Kreislauf | Herzrasen, Blutdruckschwankungen | Alkohol (insb. Rotwein), Energydrinks, reife Bananen | | Atemwege | Laufende Nase, Niesen, Atembeschwerden | Gereifter Käse, Wurstwaren, Fischkonserven |
Behalte im Hinterkopf, dass dies nur Beispiele sind. Jeder Mensch reagiert anders, und die Auslöser können sehr individuell sein.
Notiere nicht nur, was Du isst, sondern auch wann und wie Du Dich danach fühlst. Manchmal sind es die kleinen Details, die den entscheidenden Hinweis liefern.
Mit diesen Beobachtungen schaffst Du die perfekte Grundlage, um gezielt eine Histaminintoleranz testen zu lassen. Du sammelst wertvolle Informationen, die nicht nur Dir, sondern auch einem Arzt oder Therapeuten helfen, ein Testergebnis richtig einzuordnen. So gewinnst Du die Kontrolle über Dein Wohlbefinden zurück. Ein Bluttest für zu Hause, wie ihn beispielsweise mybody-x anbietet, kann Dir anschließend die nötige Bestätigung geben.
So bereitest Du Dich auf den Test vor, damit das Ergebnis wirklich aussagekräftig ist
Ein verlässliches Testergebnis fällt nicht vom Himmel – es ist das Ergebnis einer bewussten Vorbereitung. Bevor Du einen Histaminintoleranz Test angehst, gibt es ein paar entscheidende Punkte zu beachten. Nur so bekommst Du am Ende ein klares und unverfälschtes Bild davon, was in Deinem Körper wirklich los ist.
Sieh die Vorbereitung als Deinen persönlichen Fahrplan zu einem Ergebnis, auf das Du Dich verlassen kannst. Damit stellst Du sicher, dass äußere Einflüsse das Resultat nicht verzerren und Du endlich Gewissheit erlangst.
Der richtige Umgang mit Medikamenten
Eine der häufigsten Fehlerquellen sind Medikamente. Vor allem Antihistaminika, die viele gegen Heuschnupfen oder andere Allergien nehmen, können das Testergebnis massiv beeinflussen. Der Name sagt es ja schon: Sie wirken direkt auf den Histaminhaushalt.
Ganz wichtig: Setze Medikamente niemals auf eigene Faust ab. Das ist ein absolutes No-Go. Sprich unbedingt vorher mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin. Ihr könnt gemeinsam klären, ob und für wie lange Du ein bestimmtes Medikament sicher pausieren kannst. Oft wird ein Zeitraum von einigen Tagen bis zu einer Woche vor dem Test empfohlen, aber das ist eine rein individuelle Entscheidung, die medizinisch begleitet werden muss.
Übrigens können auch andere Präparate, wie manche Schmerzmittel oder Antibiotika, die Aktivität des histaminabbauenden Enzyms DAO beeinträchtigen. Am besten hast Du eine aktuelle Liste Deiner Medikamente parat.
Ernährung: Einfach so weitermachen wie bisher
Das klingt jetzt vielleicht erstmal komisch, aber die wichtigste Regel lautet: Verändere an Deiner Ernährung nichts. Du willst ja herausfinden, wie Dein Körper unter alltäglichen Bedingungen auf Histamin reagiert. Wenn Du vorher eine strenge Diät einhältst, verschleierst Du das eigentliche Problem.
- Keine Diät starten: Iss ganz normal weiter, auch wenn Du bestimmte Lebensmittel schon im Verdacht hast. Nur so kann der Test zeigen, ob Dein Körper mit der üblichen Histaminmenge aus Deiner Nahrung überfordert ist.
- Keine Provokation: Gleichzeitig solltest Du aber auch keine „Histamin-Party“ feiern und absichtlich Rotwein trinken oder reifen Käse essen. Das könnte nicht nur zu heftigen Symptomen führen, sondern verfälscht das Ergebnis ebenfalls.
Dein Körper soll in seinem ganz normalen Alltag getestet werden. Genau hier wird auch Dein Symptomtagebuch wieder so wertvoll – es liefert später den entscheidenden Kontext zu den Laborwerten.
Dein Ziel ist es, ein authentisches Bild zu erhalten. Verhalte Dich in den zwei Wochen vor dem Test so, als würdest Du gar keinen Test machen.
Mit diesen einfachen, aber entscheidenden Vorbereitungen sorgst Du dafür, dass Dein Histaminintoleranz Test von mybody-x ein präzises und hilfreiches Ergebnis liefert. Damit legst Du den Grundstein, um endlich Klarheit zu bekommen und die richtigen Schritte für Dein Wohlbefinden einzuleiten.
Der Histaminintoleranz-Bluttest für zu Hause: So einfach geht's
Du hast also Deine Symptome beobachtet, vielleicht sogar ein Ernährungstagebuch geführt und willst jetzt endlich wissen, woran Du bist. Die gute Nachricht: Der Weg zur Klarheit muss nicht über ein volles Wartezimmer und eine lange Terminplanung führen. Einen Histaminintoleranz-Bluttest kannst Du nämlich ganz bequem und diskret in Deinen eigenen vier Wänden durchführen.
Mit einem Testkit von mybody-x begleiten wir Dich Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess. Alles, was Du für die Probenentnahme brauchst, kommt direkt per Post zu Dir nach Hause. So wird der Weg zur Gewissheit wirklich unkompliziert.
So einfach funktioniert der Test in der Praxis
Der Gedanke an Blutabnehmen löst bei vielen Unbehagen aus, das kennen wir. Aber wir können Dich beruhigen: Wir sprechen hier nicht von einer Kanüle in der Armbeuge, sondern nur von einem winzigen Tropfen Blut aus Deiner Fingerspitze. Das Ganze ist schnell, hygienisch und praktisch schmerzfrei.
Im Testkit findest Du eine kinderleichte Anleitung und natürlich das gesamte Zubehör, von den Lanzetten bis zum Probenröhrchen.
- Vorbereitung: Wasche Dir gründlich die Hände und suche Dir eine saubere, ruhige Ecke.
- Probenentnahme: Ein kleiner Piks in die Fingerkuppe genügt. Mit der beiliegenden Lanzette ist das eine Sache von Sekunden.
- Auffangen: Anschließend fängst Du ein paar Tropfen Blut in dem kleinen Röhrchen auf. Die Anleitung zeigt Dir ganz genau, wie viel benötigt wird.
Wichtig ist hierbei nur, dass Du die Probe sauber gewinnst, damit das Ergebnis am Ende auch wirklich aussagekräftig ist. Also am besten die Einstichstelle und das Innere des Röhrchens nicht direkt mit den Fingern berühren.
Du behältst die volle Kontrolle über den gesamten Ablauf. Du bestimmst den Zeitpunkt und die Umgebung, in der Du Dich am wohlsten fühlst, um den Test ganz in Ruhe durchzuführen.
Ist die Probe genommen, verpackst Du alles sicher in der mitgelieferten Rücksendebox und schickst es direkt an unser zertifiziertes deutsches Partnerlabor. Ab diesem Moment übernehmen unsere Experten.
Im Fokus: Der DAO-Wert
Bei der Diagnostik einer Histaminintoleranz schaut man in Deutschland vor allem auf einen Wert: das Enzym Diaminoxidase (DAO). Stell Dir DAO als den wichtigsten Gegenspieler von Histamin in Deinem Darm vor. Wenn dieses Enzym nicht richtig arbeitet oder zu wenig davon da ist, kann das Histamin nicht schnell genug abgebaut werden – und genau das verursacht die typischen Beschwerden.
Klinische Studien bestätigen das: Bei rund 80 % der Patienten mit Verdacht auf eine Histaminintoleranz liegt tatsächlich ein relevanter DAO-Mangel vor.
Diese Infografik zeigt Dir noch einmal auf einen Blick, wie unkompliziert der mybody-x Selbsttest abläuft.
Der ganze Prozess ist darauf ausgelegt, Dir den Weg zur Diagnose so einfach wie möglich zu gestalten – von der Probeentnahme zu Hause bis zum verständlichen Ergebnis.
Der mybody-x Bluttest misst präzise die Aktivität Deines DAO-Enzyms. Ein niedriger Wert ist ein sehr starker Hinweis darauf, dass Dein Körper mit dem Abbau von Histamin überfordert ist. In Kombination mit den Beobachtungen aus Deinem Symptomtagebuch ergibt sich daraus ein klares und aussagekräftiges Gesamtbild.
Falls Du Dich fragst, welche anderen Unverträglichkeiten es gibt und wie man sie testen kann, findest Du in unserem Ratgeber weitere Informationen zum Thema Bluttest für Nahrungsmittelunverträglichkeit.
Deinen Laborbefund richtig deuten und verstehen
Endlich ist es so weit, der Laborbefund ist da. Aber was fängst Du jetzt mit all den Zahlen und Fachbegriffen an? Keine Panik, Du musst kein Mediziner sein, um das Ergebnis Deines Histaminintoleranz Tests zu verstehen. Wir schauen uns das gemeinsam an.
Unser Ziel bei mybody-x ist es, Dir nicht nur Daten zu liefern, sondern Dir das nötige Rüstzeug zu geben, damit Du Deinen Befund nicht nur abheftest, sondern ihn als eine Art persönlichen Wegweiser zu mehr Wohlbefinden nutzen kannst. So triffst Du selbstbewusst die richtigen Entscheidungen für Deine Gesundheit.
Im Mittelpunkt: Der DAO-Wert
Der wichtigste Wert in Deinem Befund ist der DAO-Wert. DAO ist die Abkürzung für Diaminoxidase – das ist genau das Enzym, das in Deinem Darm Histamin aus der Nahrung knackt und abbaut.
Ist der DAO-Wert niedrig, bedeutet das schlicht: Dein Körper hat zu wenig von diesem Enzym oder es arbeitet nicht auf Hochtouren. Die Folge? Das Histamin wird nicht schnell genug abgebaut, staut sich an und löst die typischen Beschwerden aus, die Du wahrscheinlich nur zu gut kennst. Dein Ergebnis zeigt die Aktivität dieses Enzyms in U/ml (Units pro Milliliter) an, woraus sich schon eine erste, wichtige Einschätzung ableiten lässt.
Ein einzelner Laborwert ist wie ein einzelnes Puzzleteil. Erst im Zusammenspiel mit Deinen persönlichen Symptomen aus dem Ernährungstagebuch ergibt sich ein vollständiges und aussagekräftiges Bild.
Was die Referenzbereiche wirklich bedeuten
Um Deinen persönlichen Wert richtig einzuordnen, gibt es wissenschaftlich festgelegte Referenzbereiche. Sie sind quasi der „Normalbereich“ und zeigen Dir, ob Deine DAO-Aktivität im grünen Bereich liegt oder ob es eine Einschränkung gibt.
Auch wenn sich die Symptome von Mensch zu Mensch stark unterscheiden, ähneln sich die Verdauungsprozesse bei vielen. Deshalb können die Beschwerden bei einer Histaminintoleranz denen anderer Unverträglichkeiten zum Verwechseln ähnlich sein. Falls Du unsicher bist, wirf doch mal einen Blick in unseren Ratgeber, wie Du eine Laktoseintoleranz testen kannst. Das hilft, die Unterschiede besser zu verstehen.
Die folgende Tabelle gibt Dir eine klare Orientierung, was Dein DAO-Wert bedeutet und welche nächsten Schritte sinnvoll sein könnten.
DAO-Werte und ihre Bedeutung einfach erklärt
Eine übersichtliche Darstellung zur Interpretation der DAO-Werte aus deinem Bluttest und welche nächsten Schritte sich daraus ergeben könnten.
DAO-Wert (U/ml) | Interpretation | Mögliche nächste Schritte |
---|---|---|
> 10 U/ml | Normale Enzymaktivität: Eine Histaminintoleranz ist unwahrscheinlich. Deine Symptome haben wahrscheinlich eine andere Ursache. | Suche nach anderen möglichen Auslösern, überprüfe andere Unverträglichkeiten und sprich bei Bedarf mit Deinem Arzt. |
3 - 10 U/ml | Reduzierte Enzymaktivität: Eine Histaminintoleranz ist wahrscheinlich. Dein Körper kann Histamin nur eingeschränkt abbauen. | Beginne mit einer histaminarmen Ernährung. Das entlastet Deinen Körper und hilft, die Symptome schnell zu lindern. |
< 3 U/ml | Stark reduzierte Enzymaktivität: Eine Histaminintoleranz ist sehr wahrscheinlich und oft stark ausgeprägt. | Eine konsequente Ernährungsumstellung ist jetzt der Schlüssel. Es lohnt sich auch, nach Ursachen für den DAO-Mangel zu forschen (z.B. Nährstoffmängel). |
Dein Befund von mybody-x liefert Dir natürlich nicht nur die reinen Zahlen, sondern auch verständliche Erklärungen dazu. So bist Du bestens gerüstet, um die Ergebnisse zu verstehen und die richtigen Konsequenzen daraus zu ziehen.
Was tun, wenn der Test positiv ist? Dein Fahrplan zu mehr Lebensqualität
Ein positives Ergebnis für eine Histaminintoleranz ist erstmal kein Grund zur Panik. Ganz im Gegenteil: Endlich hast Du eine Erklärung für Deine Beschwerden und kannst gezielt etwas dagegen tun. Betrachte es als den Startschuss für einen bewussteren und besseren Umgang mit Deinem Körper.
Der mit Abstand wirkungsvollste Hebel, den Du jetzt hast, ist Deine Ernährung. Und keine Sorge, das bedeutet nicht, dass Du für immer auf alles verzichten musst. Zuerst geht es darum, Deinem Körper eine Pause zu gönnen, damit er sich regenerieren kann.
Dein Fahrplan: Die histaminarme Ernährung in der Praxis
Der bewährteste erste Schritt ist eine sogenannte Eliminationsdiät. Das klingt vielleicht streng, ist aber im Grunde ganz einfach: Du lässt für einen überschaubaren Zeitraum – in der Regel zwei bis vier Wochen – alle Lebensmittel weg, die bekanntermaßen viel Histamin enthalten oder dessen Freisetzung fördern.
Auch wenn das anfangs wie eine riesige Umstellung wirkt, wirst Du wahrscheinlich schnell merken, wie viel besser Du Dich fühlst.
Konzentriere Dich darauf, vorerst auf diese Lebensmittelgruppen zu verzichten:
- Gereiftes & Fermentiertes: Dinge wie alter Käse (Parmesan, Camembert), Sauerkraut, Salami, roher Schinken oder Sojasauce sind hier die Klassiker.
- Bestimmter Fisch: Vor allem Konserven wie Thunfisch und Makrele, aber auch geräucherter Fisch, können wahre Histaminbomben sein.
- Ausgewähltes Gemüse & Obst: Tomaten, Spinat, Auberginen, Avocados, aber auch Erdbeeren und Zitrusfrüchte sind für den Anfang oft problematisch.
- Alkohol: Rotwein ist besonders berüchtigt, aber auch andere alkoholische Getränke können die Symptome triggern.
Gleichzeitig gibt es eine riesige Vielfalt an leckeren Dingen, die Du weiterhin essen kannst. Frisches Fleisch, fangfrischer Fisch, die meisten Gemüsesorten wie Gurken, Karotten und Brokkoli oder Obst wie Äpfel und Melonen sind meist völlig unproblematisch.
Ein ganz simpler, aber entscheidender Merksatz: Frische ist Dein bester Freund. Je länger etwas gelagert, verarbeitet oder aufgewärmt wird, desto höher steigt in der Regel der Histamingehalt. Frisch zu kochen macht also einen riesigen Unterschied.
Nach dieser ersten, strengeren Phase tastest Du Dich langsam wieder heran. Du führst einzelne Lebensmittel gezielt wieder ein und beobachtest, wie Dein Körper darauf reagiert. So findest Du mit der Zeit Deine ganz persönliche Toleranzgrenze heraus.
Was Du sonst noch für Dich tun kannst
Die Ernährung ist zentral, aber eine Histaminintoleranz ist oft Teil eines größeren Puzzles. Es gibt noch weitere Stellschrauben, an denen Du drehen kannst, um Dein Wohlbefinden zu steigern.
Ein ganz wichtiger Punkt ist Deine Nährstoffversorgung. Das Enzym DAO, das für den Abbau von Histamin zuständig ist, braucht bestimmte „Helfer“, um richtig arbeiten zu können. Dazu gehören vor allem Vitamin C, Vitamin B6, Zink und Kupfer. Fehlen diese Mikronährstoffe, kann die DAO-Aktivität sinken und Deine Symptome verschlimmern sich. Ein einfacher Nährstofftest von mybody-x kann hier schnell für Klarheit sorgen.
Vergiss auch das Thema Stress nicht. Anhaltender Stress kann die körpereigene Histamin-Ausschüttung anheizen und Deine Beschwerden spürbar verschlimmern. Achte daher ganz bewusst auf genügend Schlaf und baue kleine Entspannungs-Inseln in Deinen Alltag ein. Ein ganzheitlicher Blick ist oft der Schlüssel zum langfristigen Erfolg. Viele entdecken in diesem Zuge auch neue Wege, ihr Körpergewicht positiv zu beeinflussen, worüber Du in unserem Ratgeber mehr erfahren kannst: Erfahre mehr über Strategien zum gesunden Abnehmen.
Mit diesen konkreten Schritten übernimmst Du wieder das Steuer für Deine Gesundheit. Du hast jetzt das Wissen und die Werkzeuge, um Deine Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Häufige Fragen zum Histaminintoleranz-Test
Wenn es darum geht, eine Histaminintoleranz zu testen, kommen natürlich immer wieder Fragen auf. Das ist ganz normal – schließlich willst Du sichergehen, dass Du alles richtig machst und am Ende ein Ergebnis in den Händen hältst, auf das Du Dich verlassen kannst. Lass uns die häufigsten Unklarheiten direkt aus dem Weg räumen.
Wie zuverlässig ist so ein DAO-Bluttest für zuhause?
Kurz gesagt: sehr zuverlässig. Ein Heimtest, wie der von mybody-x, ist kein Ratespiel. Deine Probe wird in einem zertifizierten Fachlabor nach exakt den gleichen hohen Standards analysiert, als würdest Du sie direkt in einer Arztpraxis abgeben. Du bekommst also eine präzise Messung der Aktivität Deines DAO-Enzyms.
Ein niedriger DAO-Wert ist ein starker, wissenschaftlich fundierter Hinweis darauf, dass Dein Körper Histamin nicht richtig abbauen kann. Wichtig ist aber – und das können wir nicht oft genug betonen –, das Ergebnis nie isoliert zu betrachten. Es ist ein ganz entscheidendes Puzzleteil, das aber erst zusammen mit den Symptomen aus Deinem Ernährungstagebuch ein klares Bild ergibt.
Muss ich vor dem Test meine Ernährung umstellen?
Nein, auf keinen Fall! Das ist einer der wichtigsten Punkte überhaupt, wenn Du ein ehrliches Ergebnis haben möchtest. Ernähre Dich in den Wochen vor der Probenentnahme ganz normal, so wie immer.
Warum ist das so wichtig? Wenn Du plötzlich eine strenge histaminarme Diät beginnst, kann das den Zustand Deines Körpers künstlich verbessern. Das könnte dazu führen, dass der Test unauffällig ausfällt, obwohl eine Intoleranz schlummert. Der Test soll ja genau zeigen, wie Dein Körper unter alltäglichen Bedingungen mit dem Histamin klarkommt. Die Ernährungsumstellung ist dann der nächste logische Schritt, aber erst nachdem ein Befund vorliegt.
Denk daran: Der Test soll Deinen Alltag widerspiegeln, nicht eine Ausnahmesituation. Iss so, wie Du es immer tust, um ein unverfälschtes Ergebnis zu erhalten.
Was kann den DAO-Wert eigentlich noch beeinflussen?
Der DAO-Wert ist keine starre Zahl, die für immer in Stein gemeißelt ist. Klar, oft steckt eine genetische Veranlagung dahinter, aber es gibt auch andere Faktoren, die die Enzymaktivität beeinflussen können – mal kurzfristig, mal längerfristig.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Medikamente: Bestimmte Schmerzmittel, Antibiotika oder auch einige Schleimlöser sind dafür bekannt, die DAO-Aktivität zu hemmen.
- Alkohol: Er ist ein bekannter DAO-Blocker und kann die Symptome oft spürbar verstärken.
- Nährstoffmängel: Dem Enzym fehlen manchmal wichtige „Helfer“. Ein Mangel an Vitamin B6, Vitamin C, Zink oder Kupfer kann die Funktion beeinträchtigen.
- Chronische Darmerkrankungen: Wenn im Darm etwas nicht stimmt, zum Beispiel durch Entzündungen, kann das die Produktion von DAO in der Darmschleimhaut direkt stören.
Beschwerden wie Blähungen oder Durchfall müssen aber nicht immer vom Histamin kommen. Manchmal stecken auch andere Unverträglichkeiten dahinter. Um die Unterschiede besser zu verstehen, kannst Du in unserem Artikel mehr über die Symptome einer Laktoseintoleranz nachlesen.
Möchtest Du endlich Klarheit und die Ursache für Deine Beschwerden finden? Mit den zuverlässigen Bluttests von mybody-x kannst Du Deine DAO-Werte einfach von zuhause aus überprüfen lassen. Entdecke jetzt die Möglichkeiten auf https://mybody-x.com und übernimm die Kontrolle über Dein Wohlbefinden.
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