Analyses de laboratoire certifiées ISO 🇩🇪

Économisez 10% maintenant, avec le code mybody CareClub - CLUB10

Plötzliche Gewichtszunahme und Müdigkeit: mögliche Ursachen und was dahintersteckt

Das Wichtigste in Kürze

Du nimmst zu, obwohl sich an deiner Ernährung nichts geändert hat, und fühlst dich ständig müde und schlapp? Wenn beides plötzlich und gemeinsam auftritt, steckt oft mehr dahinter als Stress oder zu wenig Schlaf. Der Körper sendet mit dieser Kombination häufig ein Signal, dass in seinem fein abgestimmten Zusammenspiel aus Hormonen und Energiestoffwechsel etwas aus dem Takt geraten ist.

Plötzliche Gewichtszunahme und Müdigkeit haben häufig eine körperliche Ursache – am häufigsten eine Schilddrüsenunterfunktion, außerdem Störungen im Blutzucker- und Insulinstoffwechsel, ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel oder Nährstoffmängel wie Eisen-, Vitamin-D- oder Vitamin-B12-Mangel. Die wichtigste Empfehlung vorweg: Lass diese Kombination ärztlich abklären. Ein Bluttest kann eine erste Orientierung geben, ersetzt die ärztliche Diagnose aber nicht.

Diesen Artikel liest du am besten als Überblick über die möglichen Ursachen: Zuerst verstehst du, warum beide Symptome oft zusammen auftreten, dann gehst du die häufigsten Auslöser einzeln durch – und weißt am Ende, wann du zeitnah zur Ärztin oder zum Arzt solltest und was du selbst schon tun kannst, während die Ursache geklärt wird.

Wichtig: Wenn die Gewichtszunahme sehr schnell erfolgt und mit Wassereinlagerungen (geschwollene Beine), Atemnot, Brustschmerzen oder starker Erschöpfung einhergeht, kläre das umgehend ärztlich ab – dahinter können ernste Ursachen stehen. Dieser Beitrag informiert, ersetzt aber keine ärztliche Untersuchung.

Das erwartet dich in diesem Artikel

Gewichtszunahme und Müdigkeit können viele Ursachen haben. Diese Übersicht ordnet die häufigsten ein – als erste Orientierung, nicht als Diagnose:

Mögliche Ursache Typische Begleitzeichen Abklärung
Schilddrüsenunterfunktion Frieren, trockene Haut, Antriebslosigkeit TSH-Bluttest, ärztliche Abklärung
Insulinresistenz / Blutzucker Heißhunger, Konzentrationstiefs HbA1c/Blutzucker, ärztliche Abklärung
Cortisol / Dauerstress Bauchbetonte Zunahme, Schlafprobleme Cortisol, ärztliche Abklärung
Nährstoffmangel (Eisen, Vitamin D, B12) Blässe, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche Blutwerte, ärztliche Abklärung
Hormonelle Umstellungen (Wechseljahre, PCOS) Zyklusveränderungen, Hitzewallungen Ärztliche/gynäkologische Abklärung
Schlafmangel & Lebensstil Unausgeschlafen, Heißhunger, wenig Bewegung Schlaf- und Alltagsgewohnheiten prüfen
Medikamente Zeitlicher Zusammenhang mit neuem Medikament Rücksprache mit Ärztin/Arzt, nicht selbst absetzen

Grob lassen sich die Ursachen in vier Gruppen einteilen:

Hormonell

Schilddrüse & Cortisol

Eine Unterfunktion der Schilddrüse oder dauerhaft hohes Cortisol können beides auslösen.

Stoffwechsel

Blutzucker & Insulin

Eine Insulinresistenz begünstigt Fetteinlagerung und Energietiefs.

Nährstoffe

Eisen, Vitamin D, B12

Mängel machen vor allem müde und erschöpft und schwächen den Antrieb.

Lebensstil

Schlaf, Stress, Medikamente

Schlafmangel, Dauerstress und manche Medikamente wirken auf Gewicht und Energie.

Warum treten Gewichtszunahme und Müdigkeit oft zusammen auf?

Gewichtszunahme und Müdigkeit treten oft gemeinsam auf, weil beide von denselben Steuerungssystemen abhängen: von Hormonen und vom Energiestoffwechsel. Gerät eines dieser Systeme aus dem Takt, verlangsamt sich häufig der Stoffwechsel (Gewichtszunahme) und gleichzeitig fehlt Energie (Müdigkeit). Beide Beschwerden sind damit zwei Seiten derselben Medaille – nämlich eines Körpers, der seine Energie nicht mehr richtig bereitstellt und verteilt.

Ein klassisches Beispiel ist die Schilddrüse: Produziert sie zu wenig Hormone, läuft der gesamte Stoffwechsel auf Sparflamme – das macht müde und begünstigt zugleich eine Gewichtszunahme. Ähnliche Doppelwirkungen haben Blutzucker-, Cortisol- und Nährstoffprobleme. Deshalb ist es sinnvoll, die Symptome nicht getrennt zu betrachten, sondern nach einer gemeinsamen Ursache zu suchen.

Der Stoffwechsel als gemeinsamer Nenner

Dein Stoffwechsel entscheidet darüber, wie viel Energie dein Körper verbraucht und wie er Nährstoffe verwertet. Er wird von Hormonen gesteuert – vor allem von den Schilddrüsenhormonen, von Insulin und von Cortisol. Ist dieses Zusammenspiel gestört, sinkt oft der Energieverbrauch, während gleichzeitig weniger Energie in den Zellen ankommt.

Das erklärt, warum sich viele Betroffene „wie ausgebremst" fühlen: Der Körper spart Energie und lagert eher ein, statt zu verbrennen. Ob die Ursache hormonell, stoffwechselbedingt oder ernährungsabhängig ist, lässt sich von außen nicht sicher unterscheiden – genau deshalb braucht es eine gezielte Abklärung statt Selbstdiagnose.

Kernaussage: Wenn Gewichtszunahme und Müdigkeit plötzlich und ohne erkennbaren Grund gemeinsam auftreten, ist das ein Signal, dem du nachgehen solltest – am besten mit ärztlicher Abklärung statt mit Selbstdiagnose.

Kann die Schilddrüse dahinterstecken?

Ja – die Schilddrüse ist eine der häufigsten Ursachen. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone, wodurch der Stoffwechsel verlangsamt wird. Typisch ist genau die Kombination aus Gewichtszunahme, Müdigkeit, Frösteln und trockener Haut.

Eine Schilddrüsenunterfunktion gehört zu den häufigsten hormonellen Ursachen, wenn Gewichtszunahme und Müdigkeit gemeinsam auftreten (gesundheitsinformation.de / IQWiG). Abgeklärt wird sie in der Regel über den Blutwert TSH.

Wie die Schilddrüse Gewicht und Energie steuert

Die Schilddrüsenhormone wirken wie ein Gaspedal für den Stoffwechsel: Sie bestimmen mit, wie schnell dein Körper Energie verbrennt. Sind sie im Mangel, drosselt der Körper seinen Grundumsatz – er verbraucht in Ruhe weniger Energie. Selbst bei gleichbleibender Ernährung kann so ein Kalorienüberschuss entstehen, der sich als Gewichtszunahme zeigt.

Gleichzeitig fehlt den Zellen der Antrieb, was die typische Müdigkeit und Antriebslosigkeit erklärt. Ein Teil der frühen Gewichtszunahme geht bei einer Unterfunktion außerdem auf Wassereinlagerungen zurück und nicht allein auf Fett – ein weiterer Grund, die Ursache fachlich klären zu lassen.

Typische Begleitsymptome einer Unterfunktion

Neben Gewichtszunahme und Müdigkeit treten bei einer Schilddrüsenunterfunktion häufig weitere Zeichen auf: Kälteempfindlichkeit und Frieren, trockene Haut und brüchige Haare, Verstopfung, Konzentrationsprobleme und teils gedrückte Stimmung. Auch der Puls kann verlangsamt sein.

Je mehr dieser Zeichen zusammenkommen, desto naheliegender ist eine Schilddrüsenabklärung. Die gute Nachricht: Eine Schilddrüsenunterfunktion ist gut behandelbar. Deshalb lohnt es sich, bei entsprechenden Beschwerden gezielt die Schilddrüsenwerte prüfen zu lassen – die Diagnose und Behandlung selbst gehören in ärztliche Hände.

Auch eine leichte Unterfunktion kann Beschwerden machen

Nicht immer ist die Unterfunktion stark ausgeprägt. Auch eine sogenannte latente (leichte) Schilddrüsenunterfunktion, bei der die Werte nur grenzwertig verändert sind, kann bereits Müdigkeit, Antriebslosigkeit und eine Neigung zur Gewichtszunahme verursachen. Ob und wie sie behandelt wird, entscheidet die Ärztin oder der Arzt individuell – manchmal genügt es zunächst, die Werte zu beobachten. Umso wichtiger ist es, die Beschwerden ernst zu nehmen und nicht vorschnell als „normalen Stress" abzutun.

Welche Rolle spielen Blutzucker und Insulin?

Ein gestörter Blutzuckerstoffwechsel kann sowohl müde machen als auch die Gewichtszunahme fördern. Bei einer Insulinresistenz spricht der Körper schlechter auf Insulin an, braucht mehr davon – und ein hoher Insulinspiegel begünstigt die Fetteinlagerung, besonders im Bauchraum.

Gleichzeitig führen starke Blutzuckerschwankungen zu Energietiefs und Heißhunger. Nach einer stark zuckerhaltigen Mahlzeit steigt der Blutzucker rasch an und fällt danach wieder ab – dieser Abfall ist es, der oft als plötzliche Müdigkeit und erneuter Hunger spürbar wird.

Woran du Blutzuckerschwankungen im Alltag merkst

Hinweise auf einen unruhigen Blutzucker sind ein starkes Nachmittagstief, Heißhunger auf Süßes, Konzentrationsschwäche kurz nach dem Essen und das Gefühl, ohne regelmäßige Snacks „nicht durchzuhalten". Diese Muster sind kein Beweis, aber ein guter Anlass, den Blutzucker einmal genauer anzuschauen.

Der Langzeitblutzuckerwert HbA1c gibt Hinweise darauf, wie sich der Blutzucker über die vergangenen Wochen verhalten hat. Er ist ein nützlicher Orientierungswert – die Einordnung, ob eine Insulinresistenz, ein Prädiabetes oder etwas anderes vorliegt, übernimmt aber die Ärztin oder der Arzt.

Kernaussage: Müdigkeit direkt nach dem Essen und Heißhunger auf Süßes können auf einen unruhigen Blutzucker hindeuten – ein Muster, das sich mit einer ballaststoff- und eiweißreichen Ernährung oft schon spürbar bessert.

Können Stress und Cortisol schuld sein?

Dauerhafter Stress hält das Stresshormon Cortisol hoch, was Appetit und die Einlagerung von Bauchfett fördert und gleichzeitig Schlaf und Erholung stört – daraus entsteht leicht die Kombination aus Zunahme und Müdigkeit. Cortisol hebt außerdem den Blutzucker an, wodurch sich der Effekt mit dem Blutzuckerthema überschneidet.

Besonders tückisch ist der Teufelskreis dahinter: Stress verschlechtert den Schlaf, schlechter Schlaf erhöht Hunger und Müdigkeit, und die daraus folgende Erschöpfung erschwert es, gegenzusteuern. Viele Menschen erleben stress- und schlafbedingte Zunahme deshalb als sich selbst verstärkende Spirale.

In seltenen Fällen steckt eine krankhaft erhöhte Cortisolproduktion dahinter, die ärztlich abgeklärt werden muss. Häufiger ist chronischer Alltagsstress der Treiber – hier helfen Stressabbau, ausreichender Schlaf und Bewegung, während anhaltende oder starke Beschwerden ärztlich untersucht werden sollten.

Stecken Nährstoffmängel dahinter?

Nährstoffmängel erklären vor allem die Müdigkeit. Auf das Gewicht wirken sie meist indirekt: Wer erschöpft ist, bewegt sich weniger und greift eher zu schnellen, kalorienreichen Snacks. Drei Mängel sind besonders häufig für anhaltende Müdigkeit verantwortlich.

Eisenmangel und Blutarmut

Ein Eisenmangel – bis hin zur Blutarmut (Anämie) – gehört zu den häufigsten Ursachen für Erschöpfung, besonders bei Frauen mit stärkerer Menstruation. Typisch sind Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf, Blässe, Konzentrationsschwäche und manchmal Kurzatmigkeit bei Belastung. Eisen sollte nur nach ärztlicher Feststellung eines Mangels gezielt eingenommen werden, da ein Zuviel schaden kann.

Vitamin-D- und Vitamin-B12-Mangel

Ein Vitamin-D-Mangel ist vor allem in den dunklen Monaten verbreitet und wird mit Müdigkeit und Abgeschlagenheit in Verbindung gebracht. Ein Vitamin-B12-Mangel – häufiger bei rein pflanzlicher Ernährung oder bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen – kann ebenfalls zu Erschöpfung, Konzentrationsproblemen und Missempfindungen führen.

Ob ein Mangel vorliegt, zeigt eine Blutuntersuchung. Wichtig: Nährstoffe nicht auf Verdacht hochdosiert einnehmen, sondern einen Mangel feststellen lassen und die Einnahme ärztlich begleiten – so vermeidest du Fehldosierungen und übersiehst keine andere Ursache.

Welche weiteren Ursachen kommen infrage?

Neben Hormonen, Blutzucker und Nährstoffen gibt es weitere mögliche Auslöser, die je nach Lebenssituation eine Rolle spielen.

Hormonelle Umstellungen: Wechseljahre und PCOS

Bei Frauen können hormonelle Umstellungen eine wichtige Rolle spielen. In den Wechseljahren verschieben sich die Geschlechtshormone, was mit Gewichtszunahme (oft am Bauch), Müdigkeit, Schlafstörungen und Hitzewallungen einhergehen kann. Auch das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist häufig mit Insulinresistenz, Gewichtszunahme und Erschöpfung verbunden. Beides gehört gynäkologisch bzw. ärztlich abgeklärt.

Medikamente als Auslöser

Einige Medikamente wie bestimmte Antidepressiva, Kortison-Präparate, Betablocker oder manche Mittel gegen Diabetes können Gewichtszunahme und Müdigkeit als Nebenwirkung haben. Wenn die Beschwerden zeitlich mit einem neuen Medikament begonnen haben, sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt – setze solche Mittel aber niemals eigenmächtig ab.

Seelische Belastung, Schlaf und Wassereinlagerungen

Auch Schlafmangel, seelische Belastungen und depressive Verstimmungen können sowohl das Gewicht als auch die Energie beeinflussen. Depression etwa geht häufig mit Erschöpfung sowie Appetit- und Gewichtsveränderungen einher und sollte ernst genommen und behandelt werden.

Eine schnelle Zunahme durch Wassereinlagerungen kann ein Warnzeichen für Probleme an Herz, Nieren oder Leber sein – vor allem, wenn Beine, Knöchel oder Gesicht sichtbar anschwellen. Das gehört zeitnah ärztlich abgeklärt und ist kein Fall für Abwarten oder Selbstbehandlung.

Wann solltest du zur Ärztin oder zum Arzt?

Grundsätzlich gilt: Eine plötzliche, unerklärliche Gewichtszunahme zusammen mit anhaltender Müdigkeit sollte ärztlich abgeklärt werden. Der Hausarzt oder die Hausärztin ist dafür die richtige erste Anlaufstelle und kann gezielt Blutwerte veranlassen. In bestimmten Fällen ist es besonders dringend.

Zeitnah ärztlich abklären, wenn …

  • ✓ die Zunahme sehr schnell erfolgt (innerhalb weniger Tage)
  • Wassereinlagerungen auftreten (geschwollene Beine, Gesicht)
  • Atemnot, Brustschmerzen oder Herzrasen dazukommen
  • ✓ die Müdigkeit stark ist und deinen Alltag deutlich einschränkt
  • ✓ weitere Beschwerden wie Frieren, Haarausfall oder depressive Verstimmung bestehen
  • ✓ die Symptome nach einem neuen Medikament begonnen haben

Je konkreter du deine Beschwerden schilderst, desto gezielter kann die Abklärung erfolgen. Ein kurzer Überblick über den zeitlichen Verlauf, begleitende Symptome und Medikamente hilft dabei sehr – dazu gleich mehr.

Was du selbst tun kannst, bevor die Ursache geklärt ist

Während du auf einen Termin oder auf Ergebnisse wartest, kannst du deinem Körper mit einfachen Maßnahmen etwas Gutes tun – ohne dir selbst eine Diagnose zu stellen. Diese Schritte helfen unabhängig von der genauen Ursache und schaden in keinem Fall.

Führe ein kurzes Symptomtagebuch: Notiere, seit wann die Beschwerden bestehen, wie stark sie sind, welche Begleitsymptome auftreten und ob es einen zeitlichen Zusammenhang mit einem neuen Medikament oder einer Lebensveränderung gibt. Das erleichtert deiner Ärztin oder deinem Arzt die Einordnung enorm.

Achte auf Schlaf und Stress: Regelmäßiger, ausreichender Schlaf (für die meisten rund 7–9 Stunden) und bewusste Pausen entlasten Hormonhaushalt und Energiehaushalt. Das ersetzt keine Behandlung, kann aber Müdigkeit und Heißhunger spürbar mildern.

Iss blutzuckerstabil: Kombiniere Kohlenhydrate mit Eiweiß, gesunden Fetten und Ballaststoffen und reduziere Zucker und Weißmehl. So vermeidest du starke Blutzuckerschwankungen, die müde machen und den Appetit anheizen.

Bleib in Bewegung: Schon regelmäßige Spaziergänge oder leichte Aktivität unterstützen Stoffwechsel und Stimmung. Übertreib es nicht, wenn du sehr erschöpft bist, und höre auf die Signale deines Körpers.

Trink ausreichend und sei geduldig mit dir: Genug Wasser über den Tag unterstützt Kreislauf und Konzentration, und Alkohol solltest du eher zurückhalten, weil er Schlaf und Blutzucker stört. Erwarte keine Besserung über Nacht – gib den Maßnahmen einige Wochen Zeit und halte fest, was sich verändert. Genau diese Beobachtungen sind auch für dein späteres Arztgespräch wertvoll.

Erste Standortbestimmung: wichtige Werte im Blick

Viele der genannten Ursachen lassen sich über Blutwerte eingrenzen – vor allem die Schilddrüse (TSH), der Langzeitblutzucker (HbA1c) und das Stresshormon Cortisol. Solche Werte können dir und deiner Ärztin oder deinem Arzt eine erste Orientierung geben, in welche Richtung es geht.

Der Hormon & VitalCheck von mybody® (MYBODY Lab GmbH) misst genau diese Werte aus einer Kapillar-Blutprobe für zu Hause, ausgewertet im ISO-zertifizierten Labor und DSGVO-konform. Ganz ehrlich: Der Test liefert Anhaltspunkte, ist aber ausdrücklich keine Diagnose – die Einordnung und Behandlung gehören in ärztliche Hände. Sinnvoll ist er vor allem als Vorbereitung auf dein Arztgespräch.

mybody Hormon & VitalCheck Bluttest für zu Hause – misst Schilddrüse (TSH), Blutzucker und Cortisol

Hormon & VitalCheck (für Frauen & für Männer)

Umfassende Blutwertanalyse für zu Hause – inklusive Schilddrüsenwert (TSH), Langzeitblutzucker (HbA1c) und Stresshormon Cortisol. In je einer Variante für Frauen und Männer.

Preis: 169,00 €  ·  Probenart: Kapillarblut (zu Hause)  ·  Bearbeitungszeit: ca. 3–5 Werktage  ·  Labor: ISO-zertifiziert, DSGVO-konform

Hormontests ansehen

Angaben zu Preis, Probenart und Bearbeitungszeit stammen von den mybody®-Produktseiten (Stand: Juli 2026) und können sich ändern. Ein Selbsttest ersetzt keine ärztliche Diagnose.

Einordnung: Was ein Selbsttest kann – und was nicht

Ein Selbsttest kann bestimmte Blutwerte sichtbar machen und eine erste Orientierung bieten. Er kann aber keine Diagnose stellen, keine Ursachen ausschließen und keine ärztliche Untersuchung ersetzen.

Gewichtszunahme und Müdigkeit sind unspezifische Symptome mit vielen möglichen Ursachen – von harmlos bis behandlungsbedürftig. Ein einzelner Wert im Normbereich schließt eine Erkrankung nicht sicher aus, ebenso wie ein grenzwertiger Wert nicht automatisch eine Krankheit bedeutet. Nur eine ärztliche Untersuchung kann die Werte im Zusammenhang mit deiner Krankengeschichte richtig deuten und die passende Behandlung einleiten.

Nutze einen Test daher als Ergänzung, nicht als Ersatz: Er kann dir helfen, das Gespräch mit deiner Ärztin oder deinem Arzt vorzubereiten – die Entscheidung über Diagnose und Therapie trifft die medizinische Fachperson.

Fazit

Plötzliche Gewichtszunahme und Müdigkeit haben häufig eine körperliche Ursache – am häufigsten die Schilddrüse, daneben Blutzucker- und Insulinstörungen, ein erhöhtes Cortisol, Nährstoffmängel oder hormonelle Umstellungen. Weil beide Symptome von Hormonen und Energiestoffwechsel abhängen, treten sie oft gemeinsam auf.

Die wichtigste Empfehlung bleibt: Lass die Kombination ärztlich abklären, besonders bei schneller Zunahme, Wassereinlagerungen oder starker Erschöpfung. Bis dahin helfen guter Schlaf, blutzuckerstabile Ernährung, Bewegung und ein Symptomtagebuch. Eine Blutwert-Standortbestimmung kann eine erste Orientierung geben und dein Arztgespräch vorbereiten – die Diagnose und Behandlung gehören aber in ärztliche Hände.

Häufige Fragen (FAQ)

Ist plötzliche Gewichtszunahme mit Müdigkeit immer die Schilddrüse?
Welche Blutwerte sind bei diesen Symptomen sinnvoll?
Wann ist die Gewichtszunahme ein Notfall?
Können die Wechseljahre Gewichtszunahme und Müdigkeit verursachen?
Können Medikamente Gewichtszunahme und Müdigkeit auslösen?
Kann ein Selbsttest die Ursache klären?
Wie bereite ich mich auf das Arztgespräch vor?
Geht die Gewichtszunahme wieder weg, wenn die Ursache behandelt ist?

Eine erste Orientierung für dein Arztgespräch

Schilddrüse, Blutzucker und Cortisol als erste Standortbestimmung: Der Hormon & VitalCheck misst diese Werte aus einer Blutprobe für zu Hause – ISO-zertifiziert und DSGVO-konform. Kein Ersatz für die ärztliche Untersuchung.

Hormontests entdecken

Das könnte dich auch interessieren

→ Hormonspiegel testen lassen und Klarheit gewinnen
Welche Hormonwerte wichtig sind und wie du sie einordnest.

→ Cortisol messen zu Hause: Einblicke in deinen Stresslevel
Wie du dein Stresshormon bestimmst und richtig deutest.

Quellen

  1. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de: „Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)". gesundheitsinformation.de
  2. Cleveland Clinic: „Hypothyroidism (Underactive Thyroid): Symptoms & Treatment". my.clevelandclinic.org
  3. aponet.de (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände): „Müdigkeit und Gewichtszunahme: Ist es eine Schilddrüsenunterfunktion?". aponet.de
  4. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) – Empfehlungen für eine vollwertige, ausgewogene Ernährung. dge.de

Die Aussagen zur Schilddrüsenunterfunktion stützen sich auf [1][2][3]; allgemeine Ernährungsempfehlungen orientieren sich an [4]. Produktbezogene Angaben von mybody® (Preis, Probenart, Bearbeitungszeit, Laborzertifizierung) stammen von den jeweiligen Produktseiten auf mybody-x.com und können sich ändern.

mybody® (MYBODY Lab GmbH) Zertifikat / Qualitätssiegel

mybody® Redaktions- & Fachteam

Blutanalyse-Interpretation Hormongesundheit Ernährungswissenschaft Labordiagnostik

Dieser Beitrag wurde vom mybody® Redaktions- und Fachteam erstellt, das Fachwissen aus Blutanalyse-Interpretation, Hormongesundheit, Ernährungswissenschaft und Labordiagnostik bündelt. Mehr über unser Team erfährst du auf unserer Redaktions- und Autorenseite.

Veröffentlicht am 24. Juli 2026 · Zuletzt aktualisiert am 24. Juli 2026

Medizinischer Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei plötzlicher Gewichtszunahme mit Müdigkeit, Wassereinlagerungen oder weiteren Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

mybody® (MYBODY Lab GmbH) Zertifikat / Qualitätssiegel

Articles récents

Tout afficher

Ist es gesund, jeden Tag Elektrolyte zu trinken?

Ist es gesund, jeden Tag Elektrolyte zu trinken?

Ist es gesund, jeden Tag Elektrolyte zu trinken? Das Wichtigste in Kürze Elektrolyt-Pulver und -Getränke sind zum Trend geworden – viele trinken sie inzwischen täglich, in der Annahme, damit etwas Gutes für die Gesundheit zu tun. Aber stimmt das überhaupt?...

Lire la suite

Alkoholunverträglichkeit erkennen: ALDH2, Symptome und wann ein Gentest wirklich hilft

Reconnaître l’intolérance à l’alcool : ALDH2, symptômes et quand un test génétique est vraiment utile

Reconnaître l’intolérance à l’alcool : ALDH2, symptômes et quand un test génétique est vraiment utile L’essentiel en bref Votre visage devient-il rouge après un verre de vin, votre cœur bat-il plus vite ou avez-vous des nausées ? Vous vous demandez...

Lire la suite

Innere Unruhe: Ursachen & Balance 2026

Agitation intérieure : causes et équilibre 2026

Agitation intérieure - Découvrez les causes de votre agitation intérieure (hormones, nutriments, stress) et trouvez en 2026 des moyens efficaces pour retrouver l'équilibre. Commencez

Lire la suite