ISO certyfikowane analizy laboratoryjne 🇩🇪

Zaoszczędź teraz 10% z kodem mybody CareClub - CLUB10

Vitamin D3 und K2: was über die Kombination belegt ist

Das Wichtigste in Kürze

Die beiden Buchstaben stehen auf vielen Verpackungen zusammen. In den geprüften Fachquellen stehen sie das nicht.

Über Vitamin K einzeln ist einiges dokumentiert, und die Aussagen sind bemerkenswert: Ein Mangel tritt bei gesunden Erwachsenen laut MSD Manual kaum auf, und einen Routine-Bluttest auf Vitamin K gibt es nicht.

Du liest drei belegte Angaben, vier Fragen im Vergleich, die zitierte Fundstelle im Wortlaut, drei verbreitete Sätze im Faktencheck und eine Wechselwirkung, die jeder kennen sollte, der Gerinnungshemmer nimmt.

Das erwartet dich in diesem Artikel

1. Warum die beiden Buchstaben zusammen auftauchen
2. Drei Angaben zu Vitamin K
3. Was Vitamin K im Körper übernimmt
4. Vier Fragen zur Kombination im Vergleich
5. Was K1 und K2 unterscheidet
6. Die belegte Fundstelle
7. Warum es keinen Routinetest auf Vitamin K gibt
8. Der Kern in einem Satz
9. Der Punkt, den man wirklich kennen sollte
10. Drei Sätze im Faktencheck
11. Was von der Kombination in den Quellen bleibt
12. Für wen ein Vitamin-D-Wert Sinn ergibt
13. Was ein Test aus Kapillarblut hier zeigen kann
14. Grenzen: was dieser Artikel offenlässt
15. Worauf es bei diesem Thema ankommt
Häufige Fragen
Quellen

Warum die beiden Buchstaben zusammen auftauchen

D3 und K2 sind als Paar in den Sprachgebrauch übergegangen. Wer nach dem einen sucht, findet das andere gleich mit.

Die Begründung dafür klingt plausibel und wird selten belegt. Sie lautet ungefähr: Das eine hole Calcium herein, das andere bringe es an die richtige Stelle, und deshalb gehörten beide zusammen.

Dieser Artikel prüft, was die geprüften Fachquellen dazu hergeben. Er empfiehlt kein Präparat, rät von keinem ab und nennt keine Menge.

Das Ergebnis ist zweigeteilt. Über Vitamin K einzeln steht einiges in den Quellen, und einiges davon überrascht. Über die Kombination steht dort nichts.

Drei Angaben zu Vitamin K

Drei Angaben aus den geprüften Quellen. Sie ordnen ein und stellen keine Diagnose.

Belegte Angaben

4

Gerinnungsfaktoren steuert Vitamin K in der Leber: II (Prothrombin), VII, IX und X (MSD Manual, Ausgabe für Fachkreise, Stand August 2024)

kaum

tritt ein Vitamin-K-Mangel bei gesunden Erwachsenen auf, weil das Vitamin reichlich in grünem Gemüse enthalten ist (MSD Manual, Stand August 2024)

0

Routine-Bluttests auf einen Vitamin-K-Spiegel nennt die Quelle: Beurteilt wird über die Prothrombinzeit beziehungsweise die INR (MSD Manual, Stand August 2024)

Die dritte Angabe ist für dieses Thema die folgenreichste. Wer wissen will, wie er bei Vitamin K steht, findet dafür keinen Wert auf einem gewöhnlichen Nährstoffbefund.

Und wie bei jedem Laborwert gilt: Maßgeblich ist der Referenzbereich, der auf dem eigenen Befund angegeben ist, weil Referenzwerte von Labor zu Labor abweichen können (IQWiG, Stand 02.04.2025).

Was Vitamin K im Körper übernimmt

Der Name führt in die Irre, weil er nach einem Nährstoff für Knochen klingt. Die Hauptfunktion in den Quellen ist eine andere.

Das MSD Manual schreibt: Vitamin K steuert die Bildung der Gerinnungsfaktoren II (Prothrombin), VII, IX und X in der Leber (Stand August 2024).

Zur Herkunft nennt dieselbe Quelle die Nahrung: Zu den Quellen gehören grünes Blattgemüse, insbesondere Kohl, Spinat und Salatgrün, sowie Sojabohnen und Pflanzenöle (Stand August 2024).

Damit ist die erste Erwartung schon korrigiert. Der belegte Kern dieses Vitamins liegt in der Blutgerinnung, und genau daraus folgt später die Wechselwirkung, um die es in Kapitel 9 geht.

Vier Fragen zur Kombination im Vergleich

Die Tabelle stellt vier Fragen und ordnet ihnen zu, was die geprüften Quellen dazu sagen. Sie ordnet ein und stellt keine Diagnose.

Frage Was die Quellen dazu sagen Lässt sich das messen? Was offen bleibt
Wie steht es um mein Vitamin D? 25(OH)D ist die wichtigste Form im Blutkreislauf und spiegelt die körpereigenen Speicher wider (MSD Manual, Stand April 2025) Ja, als 25-OH-Vitamin-D auf einem gewöhnlichen Laborbefund Die Deutung – niedrige Blutwerte allein sind noch kein Mangel (IQWiG, Stand 15.11.2023)
Wie steht es um mein Vitamin K? Bei gesunden Erwachsenen tritt ein Mangel kaum auf; beurteilt wird über Prothrombinzeit und INR (MSD Manual, Stand August 2024) Nicht als eigener Spiegel auf einem Nährstoffbefund Der persönliche Status – ohne Messwert bleibt er eine Annahme
Bringt die Kombination beider etwas? Zu dieser Kombination findet sich in den geprüften Quellen keine Aussage Nein – es gibt keinen Wert, der eine Kombination abbildet Alles – ohne Quellenaussage lässt sich hier weder etwas empfehlen noch etwas ausschließen
Gibt es etwas zu beachten? Cumarin-Antikoagulanzien hemmen die Synthese Vitamin-K-abhängiger Gerinnungsproteine (MSD Manual, Stand August 2024) Ja – über die INR, die in der Praxis ohnehin kontrolliert wird Nichts, was du selbst entscheiden solltest – das gehört in die behandelnde Praxis

Die dritte Zeile ist die, die auf den Verpackungen steht, und die einzige, zu der die Quellen schweigen.

Was K1 und K2 unterscheidet

Die Ziffer hinter dem K ist keine Marketingerfindung, sondern bezeichnet zwei verschiedene Herkünfte.

Das MSD Manual schreibt: Vitamin K1 (Phyllochinon) ist in Nahrungsmitteln enthaltenes Vitamin K. Und weiter: Vitamin K2 bezieht sich auf eine Reihe von Komponenten (Menachinone), die von Darmbakterien synthetisiert werden (Stand August 2024).

Der Unterschied liegt also im Ursprung. Das eine kommt über den Teller, das andere entsteht im Darm.

Diese Unterscheidung erklärt, warum in Ratgebertexten so oft ausgerechnet K2 genannt wird. Sie erklärt aber nicht, was aus dem Unterschied für eine Einnahme folgen soll, und die zitierte Quelle sagt dazu nichts.

Die belegte Fundstelle

Der Satz, der das Thema einordnet, steht im Kapitel über den Vitamin-K-Mangel und ist unspektakulär.

Belegte Fundstelle

„Bei gesunden Erwachsenen tritt ein Vitamin-K-Mangel kaum auf, da das Vitamin reichlich in grünem Gemüse enthalten ist.“

MSD Manual, Ausgabe für Fachkreise
Vitamin-K-Mangel, Johnson LE, letzte Aktualisierung August 2024

Dieser Satz beantwortet die Frage nach dem Ausgangspunkt. Wenn ein Zustand bei gesunden Erwachsenen kaum auftritt, dann ist die Frage nach seinem Ausgleich für die meisten Menschen keine dringende.

Er ist zugleich kein Urteil über einzelne Fälle. Kaum heißt nicht nie, und die Quelle nennt an anderer Stelle Konstellationen, in denen ein Mangel vorkommt. Sie werden in einer ärztlichen Praxis erkannt.

Was der Satz für diesen Artikel bedeutet: Er verschiebt die Beweislast. Nicht die Zurückhaltung braucht eine Begründung, sondern die Annahme, dass etwas fehlt.

Warum es keinen Routinetest auf Vitamin K gibt

Diese Lücke fällt sofort auf, wenn man einen Nährstoffbefund durchgeht.

Vitamin D steht darauf, Vitamin B12 steht darauf, Folsäure steht darauf. Vitamin K steht nicht darauf, und das ist kein Versehen.

Das MSD Manual beschreibt den diagnostischen Weg über die Gerinnung: verlängerte Prothrombinzeit oder erhöhte INR, die nach Gabe von Phytonadion sinkt (Stand August 2024). Beurteilt wird also die Wirkung, nicht der Spiegel.

Das ist derselbe Gedanke wie beim Molybdän, wo die dokumentierte Diagnose ebenfalls über andere Werte lief. Ein Vitamin ist dann gut zu beurteilen, wenn es eine messbare Wirkung hinterlässt, und bei Vitamin K ist diese Wirkung die Gerinnung.

Für die Praxis hat das eine unbequeme Folge. Wer wissen möchte, ob eine Einnahme bei ihm etwas verändert hat, findet keinen Wert, an dem sich das ablesen ließe. Beim Vitamin D geht das: Es gibt einen Ausgangswert, einen späteren Wert und einen Vergleich dazwischen.

Die Prothrombinzeit und die INR sind kein Ersatz dafür. Sie sind Gerinnungswerte, sie werden bei bestimmten Behandlungen ärztlich kontrolliert, und sie beantworten eine medizinische Frage und keine Frage nach der Versorgung.

Der Kern in einem Satz

An dieser Stelle lässt sich das Thema zusammenziehen.


Von den beiden Buchstaben ist nur einer messbar. Über den anderen redet man, ohne ihn je gesehen zu haben.

Das ist kein Argument gegen Vitamin K. Es ist eine Beschreibung der Lage: Über den einen Wert lässt sich mit einer Zahl sprechen, über den anderen nicht.

Und es erklärt, warum die Kombination als Paar so widerstandsfähig ist. Eine Aussage, die sich nicht messen lässt, lässt sich auch nicht widerlegen.

Der Punkt, den man wirklich kennen sollte

Es gibt zu diesem Thema eine Angabe, die konkret und belegt ist, und sie betrifft nicht den Nutzen, sondern eine Wechselwirkung.

Das MSD Manual schreibt: Cumarin-Antikoagulanzien stören die Synthese von Vitamin K im Darmtrakt und hemmen die Synthese von Vitamin-K-abhängigen Gerinnungsproteinen (Stand August 2024).

Cumarin-Antikoagulanzien sind eine Gruppe gerinnungshemmender Arzneimittel. Wer solche Mittel einnimmt, steht mit Vitamin K in einem direkten Zusammenhang, und dieser Zusammenhang wird ärztlich überwacht.

Daraus folgt für diesen Artikel genau ein Satz, und er ist keine Empfehlung, sondern ein Hinweis: Wenn du gerinnungshemmende Arzneimittel einnimmst, gehört jede Überlegung zu Vitamin K in ein Gespräch mit der Praxis, die dich behandelt. Dieser Artikel nennt dazu keine Menge und keine Handlungsanweisung.

Drei Sätze im Faktencheck

Diese drei Sätze begegnen einem, sobald die Kombination zur Sprache kommt.

Geprüft gegen die Beleglage

Verbreitet

„D3 gehört immer zusammen mit K2.“

Belegt

Zu dieser Kombination findet sich weder im MSD-Kapitel zum Vitamin-K-Mangel (Stand August 2024) noch im Kapitel zum Vitamin-D-Mangel (Stand April 2025) noch beim IQWiG (Stand 15.11.2023) eine Aussage.

Verbreitet

„Vitamin K fehlt den meisten Menschen.“

Belegt

Das MSD Manual schreibt: Bei gesunden Erwachsenen tritt ein Vitamin-K-Mangel kaum auf, da das Vitamin reichlich in grünem Gemüse enthalten ist (Stand August 2024).

Verbreitet

„Meinen K2-Status kann ich testen lassen.“

Belegt

Die zitierte Quelle nennt keinen Vitamin-K-Spiegel als diagnostische Größe, sondern eine verlängerte Prothrombinzeit oder erhöhte INR, die nach Phytonadion sinkt (Stand August 2024).

Was von der Kombination in den Quellen bleibt

An dieser Stelle gehört eine Bilanz hin, und sie fällt kürzer aus als erwartet.

Belegt ist, was Vitamin K in der Leber steuert, woher es kommt, was K1 von K2 unterscheidet, dass ein Mangel bei gesunden Erwachsenen kaum auftritt, wie er beurteilt wird und dass Cumarin-Antikoagulanzien mit ihm in Wechselwirkung stehen.

Nicht belegt ist die Kombination als solche. Keine der geprüften Quellen beschreibt einen Nutzen daraus, beide Stoffe gemeinsam zuzuführen, und keine nennt dafür eine Bedingung oder eine Menge.

Wir schreiben das hin, weil das Gegenteil bequemer wäre. Ein Artikel, der die Kombination bestätigt, ließe sich leichter mit einem Produkt verbinden. Die Beleglage gibt ihn nicht her, und dann schreiben wir ihn auch nicht.

Für wen ein Vitamin-D-Wert Sinn ergibt

Die Gegenüberstellung bezieht sich auf den einen der beiden Werte, für den es eine Messung gibt.

Sinnvoll für dich, wenn …

Du überlegst, etwas einzunehmen, und den Ausgangswert nicht kennst.

Du seit Längerem ein Kombipräparat nimmst und nie gemessen hast.

Du für ein Gespräch in der Praxis eine Zahl mit Datum mitbringen willst.

Du den Vitamin-D-Wert neben Calcium und Albumin aus einer Probe sehen willst.

Eher nicht, wenn …

Du einen Vitamin-K-Wert suchst. Den gibt es auf einem Nährstoffbefund nicht.

Du eine Empfehlung zur Kombination erwartest. Die gibt dieser Artikel nicht.

Du gerinnungshemmende Arzneimittel einnimmst. Dann führt die behandelnde Praxis.

Du eine Diagnose erwartest. Die stellt eine ärztliche Praxis und kein Selbsttest.

Was ein Test aus Kapillarblut hier zeigen kann

Ein Selbsttest aus Kapillarblut stellt keine Diagnose und beantwortet keine Frage zu einer Kombination. Was er kann, ist die eine der beiden Zahlen liefern, die es gibt.

Der VitalCheck von mybody®x (MYBODY Lab GmbH) führt 25-OH-Vitamin-D3 unter seinen 18 Werten, zusammen mit Calcium, Albumin, Magnesium und Phosphat. Vitamin K ist nicht darunter, und nach der in diesem Artikel zitierten Quellenlage gibt es dafür auch keinen etablierten Spiegelwert.

VitalCheck | Nährstoff & Mineralstoff-Test Complete

Bluttest aus Kapillarblut

VitalCheck | Nährstoff & Mineralstoff-Test Complete

Führt 18 Werte aus derselben Probe, darunter 25-OH-Vitamin-D3, Calcium, Magnesium, Phosphat, Albumin, Ferritin, Eisen, Transferrin, Vitamin B12, Folsäure, Selen, Zink, CRP, den Langzeitblutzucker und das Cholesterinprofil. Was der Test nicht leistet: Vitamin K ist nicht enthalten, er trifft keine Aussage zu einer Kombination von Nährstoffen, empfiehlt kein Präparat, nennt keine Menge, stellt keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche Untersuchung.

Preis 169,00 € Stand 18.08.2026, Änderungen möglich
Probenart Kapillarblut
Bearbeitungszeit Kit-Versand 1–3 Werktage
Laborauswertung 3–5 Werktage nach Probeneingang
Labor zertifiziertes medizinisches Fachlabor
Angabe der Produktseite, abgerufen 18.08.2026
Zum VitalCheck

Kapitel auf einen Blick

Ein Test aus Kapillarblut liefert den Vitamin-D-Wert mit Datum, zusammen mit Calcium, Albumin und Magnesium aus derselben Probe. Vitamin K ist nicht enthalten, weil die zitierte Quellenlage dafür keinen etablierten Spiegelwert kennt. Die Einordnung gehört in eine ärztliche Praxis.

Grenzen: was dieser Artikel offenlässt

Die erste Grenze ist die Auswahl der Quellen. Geprüft wurden die MSD-Kapitel zu Vitamin-K-Mangel und Vitamin-D-Mangel sowie zwei Beiträge des IQWiG. Dass dort nichts zur Kombination steht, ist eine Feststellung über diese Quellen und kein Beweis, dass es nirgends etwas gibt.

Die zweite Grenze ist der Einzelfall. Kaum heißt nicht nie. Dass ein Vitamin-K-Mangel bei gesunden Erwachsenen kaum auftritt (MSD Manual, Stand August 2024), sagt nichts über eine bestimmte Person mit einer bestimmten Vorgeschichte.

Die dritte Grenze ist die Messbarkeit. Es gibt in den geprüften Quellen keinen Vitamin-K-Spiegel als diagnostische Größe. Wer seinen Status wissen will, findet dafür keinen Wert.

Die vierte Grenze ist die Diagnose. Alle Einordnungen in diesem Artikel ordnen ein und stellen keine Diagnose. Diese entsteht in einer ärztlichen Praxis aus mehreren Bausteinen, und kein Selbsttest nimmt sie vorweg.

Worauf es bei diesem Thema ankommt

Wenn du aus diesem Artikel eine einzige Sache mitnimmst, dann diese: Von den beiden Buchstaben ist einer messbar und der andere nicht.

Über Vitamin D gibt es einen Wert, Vergleichsangaben und Vorbehalte, die sich benennen lassen. Über Vitamin K gibt es eine beschriebene Funktion in der Blutgerinnung, die Feststellung, dass ein Mangel bei gesunden Erwachsenen kaum auftritt, und keinen Routine-Spiegelwert (MSD Manual, Stand August 2024).

Zur Kombination sagen die geprüften Quellen nichts, und deshalb sagt dieser Artikel dazu ebenfalls nichts Bewertendes. Was er sagt, ist der Hinweis für den einen Fall, in dem es konkret wird: Wer gerinnungshemmende Arzneimittel einnimmt, bespricht jede Überlegung zu Vitamin K mit der behandelnden Praxis.

Häufige Fragen

Gehören D3 und K2 zusammen?

In den für diesen Artikel geprüften Quellen findet sich zu dieser Kombination keine Aussage. Weder das MSD-Kapitel zum Vitamin-K-Mangel (Stand August 2024) noch das zum Vitamin-D-Mangel (Stand April 2025) noch der IQWiG-Beitrag zum Vitamin-D-Mangel (Stand 15.11.2023) beschreiben einen Nutzen daraus. Wir geben deshalb weder eine Empfehlung dafür noch dagegen ab.

Was ist der Unterschied zwischen K1 und K2?

Der Ursprung. Das MSD Manual schreibt, Vitamin K1 (Phyllochinon) sei in Nahrungsmitteln enthaltenes Vitamin K, während sich Vitamin K2 auf eine Reihe von Komponenten (Menachinone) beziehe, die von Darmbakterien synthetisiert werden (Stand August 2024).

Kann ich meinen Vitamin-K-Wert messen lassen?

Nicht als Spiegelwert auf einem Nährstoffbefund. Das MSD Manual nennt als diagnostische Größe eine verlängerte Prothrombinzeit oder eine erhöhte INR, die nach Phytonadion sinkt (Stand August 2024). Beurteilt wird also die Wirkung auf die Gerinnung, nicht die Menge im Blut.

Wie häufig ist ein Vitamin-K-Mangel?

Das MSD Manual schreibt: Bei gesunden Erwachsenen tritt ein Vitamin-K-Mangel kaum auf, da das Vitamin reichlich in grünem Gemüse enthalten ist (Stand August 2024). Als Quellen nennt dieselbe Stelle grünes Blattgemüse, insbesondere Kohl, Spinat und Salatgrün, sowie Sojabohnen und Pflanzenöle.

Was gilt bei gerinnungshemmenden Arzneimitteln?

Hier besteht ein direkter Zusammenhang. Das MSD Manual schreibt, Cumarin-Antikoagulanzien störten die Synthese von Vitamin K im Darmtrakt und hemmten die Synthese von Vitamin-K-abhängigen Gerinnungsproteinen (Stand August 2024). Wenn du solche Arzneimittel einnimmst, gehört jede Überlegung zu Vitamin K in ein Gespräch mit der Praxis, die dich behandelt. Dieser Artikel nennt dazu keine Menge und keine Handlungsanweisung.

Nächster Schritt

Den messbaren Wert kennen

Der VitalCheck führt 18 Werte aus Kapillarblut, darunter 25-OH-Vitamin-D3, Calcium und Albumin aus derselben Probe. Vitamin K ist nicht enthalten. Der Test empfiehlt kein Präparat, nennt keine Menge, stellt keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche Abklärung.

Zum VitalCheck

Weiterlesen

Das könnte dich auch interessieren

Vitamin D im Sommer: der Wert steigt nicht automatisch

Warum die Jahreszeit nur eine von mehreren Bedingungen ist.

Erst messen, dann ergänzen: was dafür spricht

Was die Beleglage zur Reihenfolge hergibt und was sie offenlässt.

Quellen

  1. MSD Manual, Ausgabe für Fachkreise: Vitamin-K-Mangel, Johnson LE (letzte Aktualisierung August 2024) – msdmanuals.com
  2. MSD Manual, Ausgabe für Fachkreise: Vitamin-D-Mangel und -abhängigkeit, Johnson LE (vollständige Überprüfung August 2024, letzte Aktualisierung April 2025) – msdmanuals.com
  3. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): Vitamin-D-Mangel, Stand 15.11.2023 – gesundheitsinformation.de
  4. IQWiG: Laborwerte richtig verstehen, Stand 02.04.2025 – gesundheitsinformation.de

Das wörtliche Zitat zur Häufigkeit eines Vitamin-K-Mangels, die Aussagen zu den Gerinnungsfaktoren II, VII, IX und X, zu den Nahrungsquellen, zur Unterscheidung von K1 und K2, zur Diagnose über Prothrombinzeit und INR sowie zur Wechselwirkung mit Cumarin-Antikoagulanzien stammen aus Quelle [1]. Die Beschreibung von 25(OH)D als wichtigster Form im Blutkreislauf stammt aus [2]. Der Satz zu niedrigen Vitamin-D-Blutwerten stammt aus [3]. Die Erläuterung des Referenzbereichs stammt aus [4]. Dass zur Kombination aus Vitamin D3 und K2 in keiner dieser Quellen etwas steht, ist eine Feststellung über die geprüften Quellen und keine Aussage über die Kombination selbst. Angaben zu Preis, Werten, Probenart und Labor stammen von der Produktseite von mybody®x, abgerufen am 18.08.2026; die Bearbeitungszeiten folgen der zentralen Vorgabe für Bluttests. Alle Quellen wurden am 18.08.2026 aufgerufen und geprüft.

mybody®x (MYBODY Lab GmbH) Zertifikat / Qualitätssiegel

mybody®x Redaktions- & Fachteam

Labordiagnostik Blutanalyse-Interpretation Ernährungswissenschaft Nutrigenetik

Dieser Artikel entstand im Redaktions- und Fachteam von mybody®x. Das Team verbindet Labordiagnostik, Ernährungswissenschaft und die Interpretation von Blutanalysen. Wer daran mitarbeitet, steht auf der Autorenseite.

Veröffentlicht am 18.08.2026 · Zuletzt aktualisiert am 18.08.2026

Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Referenzbereiche sind labor-, methoden- und altersabhängig – maßgeblich sind immer die Angaben auf deinem Befund.

mybody®x (MYBODY Lab GmbH) Zertifikat / Qualitätssiegel

Aktualne wpisy

Pokaż wszystkie

Gewicht ist mehr als eine Kalorienrechnung

Gewicht ist mehr als eine Kalorienrechnung

Gewicht ist mehr als eine Kalorienrechnung Das Wichtigste in Kürze Die Energiebilanz gilt. Dieser Artikel stellt sie nicht infrage, sondern schaut auf ihre Eingangsgrößen. Denn der Energiebedarf ist keine feste Zahl. Der Ruheumsatz macht laut IQWiG im Durchschnitt etwa 70...

Czytaj więcej

Ab dreißig lohnt sich der Blick auf andere Werte

Ab dreißig lohnt sich der Blick auf andere Werte

Ab dreißig lohnt sich der Blick auf andere Werte Das Wichtigste in Kürze Mit dreißig passiert im Körper nichts, was an einem Geburtstag beginnt. Was sich ändert, ist der Anspruch: Zwischen 18 und dem Ende des 35. Lebensjahres steht laut...

Czytaj więcej

Der Check-up ab 35: welche Werte er umfasst

Der Check-up ab 35: welche Werte er umfasst

Der Check-up ab 35: welche Werte er umfasst Das Wichtigste in Kürze Viele erwarten von der Gesundheitsuntersuchung ein umfassendes Blutbild. Was sie tatsächlich vorsieht, steht in einer Richtlinie und ist überschaubarer. Der Grund dafür steht in derselben Richtlinie, gleich im...

Czytaj więcej