Glossar

Was heißt das alles?

Du kennst einen Begriff nicht? Hier erklären wir ihn Dir.

Absorption:

Aufnahme, Annahme

Allel:

Eine der verschiedenen Formen des Erbmaterials an einer bestimmten Stelle des Chromosoms. Jeder Mensch hat ein Chromosomenpaar
mit zwei identischen oder verschiedenen Allelen, was wir Homozygote oder Heterozygote nennen. Verschiedene Allelen in der menschlichen
Population sind der Grund für verschiedene geerbte Merkmale, so wie zum Beispiel Blutgruppe oder Haarfarbe.

Alkaloid:

Eine natürliche Substanz, die sich in Pflanzen befindet und meistens einen bitteren Geschmack hat.

Aminosäure:

Eine Grundeinheit, aus der Proteine gebildet werden. Seine Entstehung ist auf der DNA mit 3 aufeinanderfolgenden Nukleotiden
kodiert und die ergeben bei verschiedenen Kombinationen verschiede Aminosäuren, zum Beispiel steht GCU für Alanin und UGU für Cystein.

Antikarcinogen:

Beugt Krebserkrankungen vor.

Antioxidantien:

Stoffe, die uns vor oxidativem Stress schützen.

Arterie:

Ein Blutgefäß, durch das das Blut vom Herzen abfließt. Die Hauptarterie ist die Aorta.

Arten von Fett:

Bekannt sind tierische gesättigte Fette und pflanzliche einfach- und mehrfach –ungesättigten Fette.

Ballaststoffe:

Unverdauliche Kohlenhydrate, die für eine gute Verdauung und ein Sättigungsgefühl sorgen. Hierzu zählen Celulose, Lignin und
Pektin.

BMI:

Der Körpermassindex, eine Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße – Der BMI
bezieht das Körpergewicht auf die Körperoberfläche, die annäherungsweise aus dem Quadrat der Körpergröße berechnet wird(kg/m2).

Chylomikron:

hilft Cholesterin bei dem Übergang über die Darmschleimhaut und enthält eine minimale Menge an Cholesterin und sehr viele
Triglyzeride.

Cofaktor:

Eine nicht-proteinische Verbindung, die an Proteine gebunden ist und für die biologische Aktivität des Proteins benötigt wird.

Chromosom:

Eine Stock-ähnliche Form des DNA-Moleküls, auf der sich viele hunderte oder tausende von Genen befinden. Der Nukleus enthält
22 autosomale Chromosomenpaare und zwei Geschlechtschromosomen. Neben dem DNA-Molekül befinden sich auch noch Proteine (meistens
Histone), um die die DNA sich wickelt. Dieses Aufwickeln resultiert zusammen mit weiteren Formierungen in einem fest formierten Chromosom,
das viel weniger Platz einnimmt, als wenn das Molekül auseinandergewickelt wäre.

Chromosom (autosomal):

Ein Chromosom, bei dem beide Chromosomen dem Chromosomenpaar ähnlich sind. Ein Chromosom des
Chromosompaares kommt vom Vater, der andere von der Mutter.

Diabetes:

Die Blutzuckerkrankheit. Ein chronischer Zustand, bei dem die Zellen der Bauchspeicheldrüse nicht genügend Insulin produzieren bzw.
der Körper kann das produzierte Insulin nicht effektiv nutzen.

Dimetilation:

Ein Anhang von zwei Methylgruppen.

DNA:

Ein Molekül im Zellkern, das Anweisungen für die Entstehung des Organismus trägt. Die menschliche DNA wird durch vier verschiedene
Nukleotiden kodiert und hat die Form einer doppelten Spirale. Das bedeutet, dass sich zwei komplementäre DNA-Ketten um sich herum wickeln.
Komplementär bedeutet, dass sich Nukleotid C immer mit G und Nukleotid A immer mit T paaren.

Einfach ungesättigte Fette:

Eine extrem nützliche Art von Fettsäuren.
Eine seltenere Variante (Kopie) eines Gens: Eine DNA Reihenfolge des Gens, die auf dem analysierten Locus eine Variante von Nukleotid enthält,
das in der Population seltener ist, das heißt es hat eine Frequenz, die niedriger ist als 50 Prozent.

Entgiftung:

Die Entgiftung des Körpers.

Enzym:

Ein Protein, das in einem chemischen Prozess im Körper mitwirkt. Die Funktion eines Enzyms ist es die Aktivierungsenergie, die für die
chemische Reaktion nötig ist, zu minimieren, und so ihren Weg zu erleichtern. So wird das Substrat viel schneller in das Produkt transformiert,
wie zum Beispiel die Transformation der Stärke in Glucose.

Essentielle Fette:

Pflanzliche Fette, die unser Körper dringend braucht.

Fette:

Sind wichtige Bestandteile und eine Quelle von Energie, die zweimal so viel Energie enthalten wie Kohlenhydrate und Proteine.

Frei Radikale:

Unstabile chemische Stoffe, die Zellen beschädigen können.

Gen:

Ein Teil der Reihenfolge der DNA, die Informationen für die Entstehung von Proteinen trägt. Gene werden von den Eltern weitervererbt und
geben alle Informationen für die Bildung und Entwicklung des Organismus.
Genetische Analyse: Die Übersicht bzw. die Analyse aller Ihrer Gene.

Genom:

Die ganze DNA im Zellkern, die alle autosomalen Chromosome und beide Geschlechtschromosomen enthält.

Genotyp:

Beide Allelevarianten des Gens eines Menschen. Der Genotyp kann alle Allelen in der Zelle repräsentieren, aber meistens wird es
verwendet um eins oder mehrere Gene zu beschreiben, die zusammen eine Eigenschaft beeinflussen.

Genetische Ausstattung:

Ein Terminus, der meistens als Synonym für den Genotyp ist, also für die Form der Reihenfolge des Genes der DNA.
Dennoch kann sich der Terminus auch auf die Region des Genoms, wo sich das Gen befindet, beziehen.

Gerbstoff:

Eine pflanzliche polyphenolische Verbindung bitteren Geschmacks, das auch Tannin genannt wird.

Gesättigte Fette:

Vor allem tierische Fette, die auch als „schlechte Fette“ bezeichnet werden und den Cholesterinspiegel erhöhen.

Geschlechtschromosom:

Es gibt das weibliche Chromosom X und das männliche Chromosom Y. Frauen haben zwei Chromosomen X im Paar (XX)
und Männer haben die Chromosomen X und Y (XY), wobei Y nur vom Vater vererbt wird und seine Anwesenheit/Abwesenheit das Geschlecht
des Kindes bestimmt.

Glykämischer Index:

Zeigt um wie viel ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel erhöht, dabei wird die Menge des Lebensmittels nicht berücksichtig.

Glykämische Belastbarkeit:

Zeigt um wie viel ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel erhöht, dabei wird die Menge des Lebensmittels
berücksichtigt.

Glykogen:

Die Grundform, in der Glucose im Körper gespeichert wird.

Glucose:

Der wichtigste Vertreter der Kohlenhydrate, der auch als Blutzucker bezeichnet wird.

Häufige Variante (Kopie) eines Gens:

Eine DNA Reihenfolge des Gens, die an dem analysierten Locus ein Nukleotid hat, dass in der Population
häufiger ist, also eine Frequenz von mehr als 50 Prozent hat.

HDL-Cholesterin:

Das gute Cholesterin. Erwünscht ist ein möglichst hohes Niveau.

Hydrogenierte Fette:

Transfette, die bei der Erhitzung von pflanzlichen Ölen bei hohen Temperaturen entstehen.

Hypotalhamus:

Ein kirschgroßes Organ in der Mitte des Gehirns, das das Datenzentrum aller endokriner Hormone ist.

IDL:

Sind Lipoproteine einer mittleren Dichte (»intermediate density lipoprotein«), die mit dem Abbau von VLDL entstehen.

Insulin:

Das Hormon, das den Blutzuckerspiegel reguliert

Insulinresistenz:

Der Zustand, in dem der Körper nicht auf Insulin, das Hormon, das den Blutzuckerspiegel reguliert, reagiert.

Kaukasier:

Ein Terminus, der gewöhnlich Menschen weißer Rasse bezeichnet.

Kcal:

Kcal steht für Kilokalorie, aber meistens spricht man nur von Kalorien.

Komplexe Kohlenhydrate:

Komplexe Kohlenhydrate, die nur langsam verdaut werden, sodass die Energie durch einen längeren Zeitraum
freigesetzt wird und wir länger satt sind. Der Blutzucker wird nur langsam erhöht und nicht rasch wie bei einfachen Zuckern.

Kohlenhydrate:

Neben Proteinen und Fetten der wichtigste Makronährstoff, der als primäre Energiequelle fungiert.

Kreatinphosphat:

Ein hochenergetisches Molekül, welches eine Energiequelle für den Muskel darstellt.

Laktose:

Milchzucker, das aus Glucose und Galaktose besteht.
LDL-Cholesterin: Ist schädlich für unsere Gesundheit, deshalb muss der Cholesterinspiegel so niedrig wie möglich gehalten werden.

Lipolyse:

Der Prozess des Fettabbaus.

Lipoprotein-Partikel:

Sie binden Cholesterin und transportieren ihn durch den Körper.

Makronährstoffe:

Hierzu zählen Kohlenhydrate, Proteine und Fette (gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte).

Mehrfach ungesättigte Fette:

Eine extrem wichtige Art von Fettsäuren. Hierzu zählen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren.

Mikronährstoffe:

Nährstoffe, die unser Körper in kleineren Mengen benötigt, sie sind jedoch außerordentlich wichtig für unsere Gesundheit.
Hierzu zählen Vitamine und Minerale.

Myoglobin:

Zuständig für den Transport und die Lagerung des Sauerstoffs in Muskeln.

Muskelfaser:

Zellen, die Muskeln bilden. So werden sie genannt, weil sie eine längliche Form haben.

Monosaccharid:

Die grundlegendste und einfachste Form der Kohlenhydrate, wie zum Beispiel: Glucose, Fructose, Mannose…

Mutation:

Eine zufällige Veränderung im Code des genetischen Materials. Man kennt Löschungen, wobei Nukleotide auf einem Teil des genetischen
Materials gelöscht werden, Einfügungen, bei denen die Nukleotide auf einem Teil des genetischen Materials eingesetzt werden, und Substitutionen,
wobei einige Nukleotide durch andere ersetzt werden.

Nukleotid:

Die Grundeinheit, durch die das Gen codiert wird. Die einzelne Einheit besteht aus einer Phosphatgruppe, Pentose (Zucker mit fünf
Kohlenstoff-Atomen im Ring) und einer Stickstoffbasis. Zwischen den einzelnen Nukleotiden bestehen verschiedene Stickstoffbasen. Die
menschliche DNA besteht aus vier verschiedenen Stickstoffbasen – Cytosin (C), Guanin (G), Thymin (T) und Adenosin (A).

Osmotischer Druck:

Der Druck, der benötigt wird, damit eine Zelle Wasser bekommt.

Polymorphismus:

Die Anwesenheit von einem oder mehreren verschiedenen Allelen eines Gens in der Population. Die Folge davon ist die
Anwesenheit mehrerer verschiedener Phänotypen. Ein verschiedenes Allel muss jedoch bei mehr als einem Prozent der Population anwesend
sein, dass wir das Polymorphismus nennen.

Probiotischer Joghurt:

Enthält probiotische Bakterien, die bei der Regelung der Verdauung helfen.
Phänotypische Eigenschaft: Eine erkennbare Eigenschaft des Einzelnen, wie zum Beispiel die Augenfarbe.

Raffiniert:

Gereinigt und industriell verarbeitet, so dass es sich ungünstig auf unsere Gesundheit auswirkt.

Reaktive Sauerstoffarten:

Hoch reaktive freie Radikale, die Sauerstoff enthalten.

Risiko:

Ein Risiko, zum Beispiel für Übergewicht, Vitamin- oder Mineralmangel, das von Ihren Genen bestimmt wird.

SNP (Single Nukleotid Polymorphismus):

Ist ein Polymorphismus auf einer genau bestimmten Stelle der DNA, das entsteht, wenn ein Nukleotid
durch ein anderes ersetzt wird (zum Beispiel A – C) und eine Variation im genetischen Code darstellt, und diese unterscheidet sich von Mensch
zu Mensch. Diese Variationen können zahlreich sein, da in dem menschlichen Genom ungefähr 100 Millionen SNPs bestehen. Die beschriebenen
Wechsel zeigen sich bei Menschen als phänotypische Unterschiede (Krankheiten, Eigenschaften).

Stoffwechsel:

Ein metabolischer Prozess, bei dem es zum Abbau oder zur Bildung neuer Stoffe im Körper kommt.

Thermogenese:

Der Prozess der Erzeugung von Wärme.

Transfette:

Werden auch hydrogenierte oder schlechte Fette genannt. Sie entstehen bei übermäßiger Erhitzung von Öl und erhöhen das schlechte
und senken das gute Cholesterin.

Triglyzeride:

Die Form, in der unser Körper Fette lagert. Ein hohes Niveau an Triglyzeriden Im Blut ist ungesund und mit zahlreichen Erkrankungen
verbunden.

Ungesättigte Fette:

Pflanzliche Fette, die einzige Ausnahme sind Kokos- und Palmöl.

VLDL:

Ein Lipoprotein von einer sehr niedrigen Dichte (»very low density lipoprotein«), das das Cholesterin, das nur in der Leber produziert wird,
durch den Körper transportiert.

Zellatmung:

Ein wichtiger Prozess, bei dem aus Glucose und Sauerstoff Energie, Kohlenhydrate und Wasser entstehen.